Lernspaß für Kinder, um ihnen leicht etwas beizubringen

· 23. Oktober 2018

Pravinee Hurbungs hat einst gesagt: „Eine Person zum Lächeln zu bringen, kann die Welt verändern. Vielleicht nicht die gesamte Welt, aber die Welt dieser Person.“ Eine Sache scheint klar zu sein – wenn das Lernen zum Spaßfaktor wird, wird das vielleicht nicht die Gesellschaft verändern, kann aber für den Einzelnen einen entscheidenden Unterschied machen. Für Kinder gilt das umso mehr.

Es gibt viele wissenschaftliche Studien, die den Wert von Lachen und Spaß auf allen Ebenen gezeigt haben. Ob auf psychologischer oder physischer Ebene, Spaß zu haben und den Prozess interessant zu gestalten, ist eine großartige Art und Weise, den Lernprozess zu fördern. Darüber hinaus ist Spaß eine Form des natürlichen Stressabbaus, da er die Freisetzung von Dopamin und Serotonin steigert und so das Wohlbefinden fördert. Wenn also Spaß zu haben sowohl nützlich im Kampf gegen Stress als auch Depressionen ist, warum sollten wir Lernspaß dann nicht einsetzen, um unsere Kinder zu unterrichten und ihre Ängste zu reduzieren?

„Der Tag, an dem wir am meisten verloren haben, ist der, an welchem wir nicht gelacht haben.“

Nicolás Sebastien Roch Chamfort

Laut wissenschaftlicher Forschung erhöht Spaß den Lernerfolg bei Kindern

Eine neue wissenschaftliche Studie von Psychologen der Universität Paris Nanterre La Défense (Frankreich) ist nun Teil der langen Reihe von Untersuchungen, die bereits auf den großen Wert des Lachens hingewiesen haben. Laut dieser Gruppe von Psychologen sei das Lachen eine großartige Medizin für den Körper. Aber nicht nur das, es sei auch ideal für das Lernen bei Kindern. In der Tat zeigen die erhaltenen Daten, dass Kinder besser lernen, wenn sie lachen und während sie lachen.

Lernspaß als Mittel, das eine Mutter beim Malen mit ihrer Tochter einsetzt

Lernspaß verändert das Gehirn eines Kindes

Es wurde noch keine eindeutige Erklärung für die erzielten Effekt gegeben. Jedoch besagt eine Hypothese, dass das Lachen die Chemie des Gehirns verändern könne. Indem man Spaß erzeuge und damit positive Emotionen, werde der Dopaminspiegel erhöht.

Beim Dopamin handelt es sich um einen Neurotransmitter, der an den kognitiven Prozessen des Gehirns beteiligt ist. Laut der Forschung sei der Dopaminspiegel besonders anfällig für Veränderungen im präfrontalen Kortex von Kindern. Somit beeinflusst dieser Botenstoff die Neuronen des präfrontalen Kortex auf zellulärer Ebene. Das Lachen fördert die Anregung der tiefsten Nervenzellschichten, regt das Lernen an und ermöglicht eine angemessene Regulierung der kognitiven Prozesse.

Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass ein niedriger Dopaminspiegel, laut zahlreicher Studien, das Gedächtnis nachteilig beeinflusse. Ein Mangel an Dopamin ist in vielerlei Hinsicht ganz klar negativ.

Spaß als Fokus der Aufmerksamkeit

Es ist eindeutig, dass Lernspaß großartig ist. In der Tat zeigen Forscher der Sam Houston State University (Texas, USA) anhand einer Studie, die von einem multidisziplinären Team durchgeführt wurde, dass sich Schüler besser erinnern können, wenn der Lehrer Witze beim Erarbeiten des Themas machte.

Es scheint ziemlich offensichtlich, dass Lernspaß eine einfache und sichere Technik ist, um Kindern etwas beizubringen. In diesem Sinne fördert die Schaffung einer entspannten und intimen Umgebung, abseits von Angst und Stress, die Fähigkeit der Kinder, aufmerksam zu bleiben.

Vater hebt sein lachendes Kind vor einem See hoch

Es besteht kein Zweifel daran, dass, wenn wir Spaß haben, das Lernen viel einfacher ist und wir uns besser konzentrieren können. In der Tat scheint dies sowohl für Kinder als auch Erwachsene zu gelten.

Aus diesem Grund sollten wir nicht lange darüber nachdenken, bevor wir losgehen und anfangen, Spaß zu haben! Für Kinder, Erwachsene, Lehrer, Ausbilder, Erzieher und alle sozialen Wesen gilt das Gleiche: Insofern wir etwas lustig gestalten, wird es anderen Menschen aller Altersgruppen viel leichter fallen, es ohne Schwierigkeiten zu erlernen.

„Kinder lernen von ihren Eltern, zu lächeln.“

Shinichi Suzuki