Lass den Menschen gehen, der nichts dafür getan hat, um zu bleiben

· 3. Juni 2016

Wir müssen den Menschen loslassen, der nie auch nur irgendwas dafür getan hat, um zu bleiben, diejenigen Menschen, die nur vorübergehende Gefühle hatten, und in die wir unsere Zeit und Hoffnung investiert haben. Diese gehen zu lassen erfordert Mut, aber anstatt das als das Ende zu betrachten, sollten wir es als einen Neubeginn sehen.

Wer wurde noch nie dazu gezwungen, ein Kapitel im Leben zu beenden? Manchmal wird das als „geschlossener Kreis“ bezeichnet.

Um zu wachsen, müssen wir manche Dinge gehen lassen, und andere dazu gewinnen. Das Leben ist ein unaufhaltsames Vorwärtskommen, das uns überwältigt und uns unseren Atem nimmt, und es ist es nicht wert, an einer Sache, oder einer Person festzuhalten, die uns nach unten zieht, wie ein Stein, der in einen Brunnen fällt. Derjenige Mensch, der uns nicht erkennt, der uns verletzt, oder unser Sein, unser Wesen als Person, zerfrisst, verhindert unser Wachsen.

In diesem Moment mag das schwierig zu begreifen sein, und wir mögen uns wünschen, das für eine Weile nicht zu sehen, aber Unglück ist etwas, was niemand verstecken kann. Es tut weh, bleicht uns aus, und schaltet uns ab. Lass das nicht zu. Es gibt immer eine Zeit im Leben, in der es am besten ist, loszulassen, Dinge gehen zu lassen.

Loszulassen und ein Kapitel in unserem Leben zu beenden heißt nicht einfach nur, tschüss zu der Person zu sagen, die unser Leben mit uns teilt, sondern es ist ein Akt von Tapferkeit. Es musst nicht unbedingt du diejenige Person sein, die geht, vielleicht bist du sogar diejenige, die verlassen wurde. In diesem Fall ist die Idee vom Loslassen, davon, diesen Schnitt zu tun, und weiter nach vorn zu gehen, lebensnotwendig.

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Diesen Kreis in unserem Leben zu schließen, in dem noch immer der pochende Schmerz des Verlassens ist, braucht Zeit. Kummer muss gelebt, betrauert, angenommen, und später akzeptiert werden, damit wir Vergebung schenken können. Wenn die Wunde erst einmal verschlossen ist, und wir frei von diesem Gewicht sind, vergeben zu können, werden wir uns leichter fühlen, und dazu bereit sein, vollständig loszulassen.

Wir müssen den Menschen loslassen, der uns verlassen hat, denn wenn wir dies nicht tun, werden wir damit weitermachen, uns an negative Gefühle zu hängen, die uns jeden Tag mehr und mehr verletzen. Und dieses Mal sind wir diejenigen, die dafür verantwortlich sind.

Verlassen ist die Aufhebung einer Verbindung, und deshalb müssen wir zu uns selbst zurückkehren, um uns davon zu erholen. Wenn die Verbindung zerbrochen wurde, müssen wir uns selbst wiederfinden, uns um uns kümmern, uns dabei helfen, die Beziehung zu unserem Selbstbewusstsein zu stärken, um vorwärts gehen zu können. Gestärkt.

Verliere dich nicht in Nostalgie, lass dich nicht in der Vergangenheit schwelgen, denn sie ist schon vorbei, sie ist weg, sie ist nicht mehr da. Und erinnere dich vor allem daran, dass der Mensch, der in Nostalgie lebt, nichts anderes tut, als das Leid zu füttern, sich an Dinge hängt, die Vergangenheit idealisiert, und dabei die Gegenwart aus dem Blick verliert. Deine Chance glücklich zu sein ist hier und jetzt.

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Derjenige Mensch, der Wut, Gehässigkeit und Feindseligkeit fühlt, wird zu einem Gefangenen der Dinge, die ihn verletzen. Die Person, die deine Wut auslöst, und Aufmerksamkeit auf deine Betroffenheit lenkt, macht dich zum Gefangenen deiner eigenen ewigen negativen Emotionen.

Vergeben ist nicht leicht. Manchmal denken wir, dass Vergeben ein Verzicht auf uns selbst bedeutet, was gleichzusetzen ist mit nachgeben und uns selbst zu Opfern machen. Das ist allerdings sehr weit von der Wahrheit entfernt.

Um zu vergeben, musst du Vertrauen in dich selbst haben. Niemand ist so stark wie die Person, die dazu fähig ist, dem Menschen zu vergeben, der sie verletzt hat, weil es im Gegenzug dazu zeigt, dass sie ihre Ängste überwunden hat, dass sie keine Angst mehr vorm Feind hat, und dass sie sich frei fühlt.

Das Loslassen von Feindseligkeit und Wut bringt uns in unseren Anfangszustand zurück, unsere Herzen sind wieder geheilt, und wir lassen keine negativen Emotionen zu. Und nur dann erscheint es leichter, loszulassen und frei zu sein.

Verschwende deine Zeit nicht mit jemandem, der es nicht mehr verdient hat, mit jemandem, der nichts dafür getan hat, an deiner Seite zu bleiben, der nie für dich gekämpft hat. Mache den Weg frei, und biete ihnen Freiheit an, lass sie gehen. Weil es es nicht wert ist, gegen den Strom zu kämpfen, weil jede Tür, die sich schließt, eine andere öffnet.