Ich bin der Meister meines Loses, ich bin der Käpt’n meiner Seele

Wie wir auf die Wechselfälle des Lebens reagieren, macht den Unterschied zwischen Leid und Wohlbefinden aus. Zum Glück können wir entscheiden, wie wir reagieren.
Ich bin der Meister meines Loses, ich bin der Käpt’n meiner Seele

Letzte Aktualisierung: 31. Dezember 2021

Das Leben besteht bekanntlich nicht nur aus Glück und Freude, wir alle haben mit Schwierigkeiten, Sorgen und Problemen zu kämpfen. Dabei dürfen wir jedoch nicht vergessen, dass wir selbst Meister unseres Loses sind, wie das Gedicht “Invictus” von William Ernest Henley deutlich beschreibt:

“Aus finstrer Nacht, die mich umragt,
durch Dunkelheit mein‘ Geist ich quäl.
Ich dank, welch Gott es geben mag,
dass unbezwungn ist meine Seel.

Trotz Pein, die mir das Leben war,
man sah kein Zucken, sah kein Toben.
Des Schicksals Schläg in großer Schar.
Mein Haupt voll Blut, doch stets erhobn.

Jenseits dies Orts voll Zorn und Tränen,
ragt auf der Alp der Schattenwelt.
Stets finden mich der Welt Hyänen.
Die Furcht an meinem Ich zerschellt.

Egal wie schmal das Tor wie groß,
wieviel Bestrafung ich auch zähl.
Ich bin der Meister meines Los.
Ich bin der Captain meiner Seel.”

(Übersetzung aus dem Film “Invictus-Unbezwungen” von Warner Bros)

Ich bin der Meister meines Loses, ich bin der Käpt’n meiner Seele

Krankheit, Tod, Alter, Verluste, finanzielle Probleme, Rückschläge, Katastrophen und Unfälle prägen das Leben und führen zu Verzagtheit und Niedergeschlagenheit. Bittere Erfahrungen haben eine lähmende Wirkung, sie führen zum Zusammenbruch, lassen Menschen aufgeben und verzweifeln. Wir dürfen jedoch Glück nicht an der Abwesenheit von Problemen messen, auch wenn das schwierig ist.

In kritischen Lebenssituationen müssen wir auf unsere emotionale Fähigkeit vertrauen, die Kontrolle über uns selbst zu übernehmen. Als Meister unseres Loses müssen wir selbst kontrollieren, wie wir mit Wut, Angst, Schmerz oder Hass umgehen. Die persönliche Einstellung bestimmt unser Schicksal. 

Das Leben mag kein Rosenweg sein, doch solange wir unserer inneren Freiheit und unseren Werten treu bleiben, sind wir selbst für unseren Weg verantwortlich und werden diesen meistern. Es liegt deshalb auch in unserer Macht, den Schmerz, den die Dornen verursachen, zu bewältigen, dadurch zu wachsen und stärker zu werden.

Wir sind die Meister unseres Loses, deshalb ist es auch unsere Entscheidung, Niederlagen als Desaster oder als Lernprozess zu betrachten. Nimm deine Verantwortung und dein Schicksal selbst in die Hand, du kannst mit deiner Einstellung Großes bewirken, wenn du Gutes im Sinn hast.

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