Die Quanten-Denkweise: Wie wir unsere Realität verändern können

· 29. November 2017

Hast du schon einmal etwas von der Quanten-Denkweise gehört? Wir interpretieren alles, was uns widerfährt – sei es, was um uns herum oder in unserem Innern passiert – auf Grundlage unserer Überzeugungen, die in unserem Unterbewusstsein verwurzelt sind. Doch viele dieser Überzeugungen sind nicht richtig und haben Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zur Folge, die die Quelle von Blockaden und Leid sind.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle unsere Realität verändern und sogar unsere Vorstellungen selbst auswählen können. Aber damit uns das gelingt, müssen wir verstehen, was die Quanten-Denkweise ist. Alle Lebewesen und alles in unserem Umfeld – das, von dem wir glauben, es sei Realität – wird von Atomen gebildet. Atome, deren Inneres weitgehend leer ist.

Um diesen Artikel zu verstehen, solltest du darüber hinaus an Folgendes denken: In deinem Leben besteht Physisches nicht nur aus Materie, sondern aus energetischen Feldern und Frequenzen, die Informationen übertragen.

Unser Verstand wird durch Quantenprozesse gebildet

Verstand des Menschen

Die Materie ist mehr ein „Nichts“ (Energie) als ein „Etwas“ (Teilchen). Vertreter der alten Schule glaubten, dass Elektronen um den Kern kreisen würden, so wie die Planeten die Sonne umkreisen. Die neue Schule sagt uns, dass ein Atom zu aus 99,99999% aus Energie und nur zu 0,00001% aus Materie besteht. Im Verhältnis gesehen ist die Materie also fast nicht vorhanden.

Quantenphysiker entdeckten, dass ein Mensch, der die winzigen Teilchen eines Atoms betrachtet, das Verhalten von Energie und Materie beeinflusst. Quanten-Experimente zeigten, dass Elektronen wie eine Unendlichkeit von Möglichkeiten oder Wahrscheinlichkeiten in einem unsichtbaren Energiefeld existieren. Aber nur, wenn sich der Betrachter auf irgendeine Stelle eines Elektrons konzentriert, erscheint dieses Elektron auch.

Zusammengefasst können wir sagen, dass sich ein Teilchen nicht in der Realität, in anderen Worten, im Raum-Zeit-Kontinuum, so wie wir es kennen, zeigen kann, bis es beobachtet wird. Sobald der Betrachter demnach ein Elektron „sucht“, gibt es einen bestimmten Punkt in Raum und Zeit, in dem alle Möglichkeiten des Elektrons in einem physikalischen Ereignis zum Erliegen kommen.

Dank dieser Entdeckung können Verstand und Materie nicht mehr getrennt betrachtet werden; sie sind untrennbar miteinander verbunden, weil die subjektive Wahrnehmung spürbare Veränderungen in der objektiven physischen Welt zur Folge hat: Die Rede ist von der Quanten-Denkweise.

Wenn auf subatomarer Ebene die Energie demnach auf deine Aufmerksamkeit reagiert und zu Materie wird, wie würde sich dein Leben verändern, wenn du lernen würdest, den Beobachtereffekt zu lenken und unendliche Wellen der Wahrscheinlichkeit in der Realität, so wie du sie dir vorstellst, kollabieren zu lassen? Wärst du ein besserer Betrachter des Lebens, das du leben möchtest?

Jemand gießt ein kleines Pflänzchen mit der Hand

Die Macht unserer Quanten-Denkweise: Gedanken und Gefühle

Von Natur aus besteht alles, was im physikalischen Universum existiert, aus subatomaren Teilchen, wie den Elektronen. Diese Teilchen befinden sich in einem Wellenzustand (noch einmal zur Erinnerung: Sie bestehen zu 99,99999% aus Energie), wenn sie nicht betrachtet werden. Im Grunde genommen sind sie „alles“ und „nichts“, es gibt sie überall und doch wieder nirgendwo, bis sie wahrgenommen werden.

Daher existiert alles, was es in unserer physischen Realität gibt, als reine Möglichkeit. Wenn die subatomaren Teilchen gleichzeitig an einer Unendlichkeit an Orten existieren können, sind wir dazu in der Lage, eine Unendlichkeit an möglichen Realitäten kollabieren zu lassen.

Das heißt, wenn du dir ein zukünftiges Ereignis in deinem Leben basierend auf deinen Wünschen vorstellen kannst, existiert diese Realität bereits als eine Möglichkeit im Quantenfeld, die darauf wartet, wahrgenommen zu werden. Wenn deine Quanten-Denkweise dich befähigt, die Entstehung eines Elektrons zu beeinflussen, kann sie theoretisch auch die Entstehung einer Möglichkeit beeinflussen.

Unsere Gedanken und die Quanten-Denkweise

Universum

Unsere Gedanken und Gefühle spielen auch hier eine Rolle. Sowohl unsere Gedanken als auch unsere Gefühle besitzen eine elektromagnetische Signatur. Unsere Gedanken senden ein elektrisches Signal an das Quantenfeld. Unsere Gefühle haben somit die Macht, Situationen in unserem Leben „magnetisch anzuziehen“.

Sobald sich das, was wir denken und fühlen, miteinander verbindet, entsteht ein Zustand des Seins, der eine elektromagnetische Spur erzeugt, die wiederum einen Einfluss auf jedes Atom unserer Welt hat. Aufgrund dieser Tatsache könnten wir uns nun fragen: Was übermittle ich, bewusst oder unbewusst, im täglichen Leben?

Alle Erfahrungen existieren im Grunde genommen als elektromagnetische Spuren im Quantenfeld.

Es gibt unendlich viele mögliche elektromagnetische Spuren (des Geistesreichtums, des Reichtums, der Freiheit, der Gesundheit usw.), die bereits als Strukturen, basierend auf Informationsfrequenzen, existieren.

Wenn du deinen Zustand des Seins änderst (d.h. deine Überzeugungen, Emotionen und Verhaltensweisen) und du ein neues elektromagnetisches Feld, das mit dieser Möglichkeit im Quantenfeld der Informationen zusammenfällt, erschaffst, ist es dann möglich, dass du auf diese Situation triffst, weil du von ihr angezogen wirst oder dass die Situation dich findet? Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine wahrscheinliche Hypothese nach dem physikalischen Wissen, über das wir verfügen, handelt.

Damit das jedoch geschieht, musst du dir über alle jene Überzeugungen klar werden, die sich in deinem Unterbewusstsein befinden und bei dir Blockaden auslösen. Du möchtest zum Beispiel bewusst Geld besitzen, aber dein Unterbewusstsein wehrt sich dagegen: Als Kind hast du gesehen und gehört, dass man nur schwer an Geld komme und dass reiche Menschen arrogant seien.

Dieses Signal wird von deinem Verstand unbewusst an das Quantenfeld gesendet, und deshalb ziehst du in deinem Leben Geld nicht an. Diese Art von Überzeugung müsste man lockern, weil Veränderung Kohärenz erfordert.

Das Kohärenzprinzip

Frau steht vor vielen Masken

Kohärenz beginnt damit, Gedanken und Gefühle in Einklang miteinander zu bringen. Wie oft hast du schon versucht, etwas zu erschaffen und dich in deiner Quanten-Denkweise überzeugt, dass du es schaffen könntest, während dein Herz dir etwas anderes gesagt hat? Welches Ereignis erzeugte also jenes inkohärente Signal, das du gesendet hast?

Die Wellen eines Signals sind viel mächtiger, wenn sie kohärent sind, und genauso ist es, wenn deine Gedanken mit deinen Gefühlen im Einklang sind. Wenn deine klaren und auf dein Ziel fokussierten Gedanken von leidenschaftlichen Emotionen begleitet werden, überträgst du ein leistungsfähigeres elektromagnetisches Signal, das dich einer möglichen Realität näherbringt, die eher dem entspricht, was du dir wünschst.

Vielleicht willst du ein Leben in Hülle und Fülle, deine Gedanken kreisen um Reichtum, aber wenn du dich arm fühlst, und wir uns auf die in diesem Artikel ausgeführte Theorie stützen, wirst du in deinem Leben keinen Reichtum anziehen. Warum nicht? Weil Gedanken die Sprache des Gehirns sind, und Gefühle die Sprache des Körpers.

Du denkst an eine Sache und fühlst etwas vollkommen anderes. Und wenn solch eine Kohärenz nicht gegeben ist, reagiert das Feld auch nicht auf eine kohärente Art und Weise. Du solltest nicht vergessen, dass in unserem Inneren eine enorme Macht steckt, mit der wir unsere Realität verändern, eine neue erschaffen können.

Anmerkung zum Artikel: Die in diesem Artikel ausgeführte Theorie, die die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Realität erklärt, ist noch nicht experimentell bewiesen. Was allerdings gezeigt werden konnte, ist, dass unsere Denkweise durch Phänomene, wie die sogenannte selbsterfüllende Prophezeiung, einen starken Einfluss auf die Realität hat, die wir mit unserem Verhalten, wenn auch indirekt, gestalten.