Die 5 besten Zitate zur Achtsamkeit

25. August 2018 en Psychologie 0 Geteilt
Zitate zur Achtsamkeit - Silhouette einer Frau vor Himmel und Wasser

Die besten Zitate zur Achtsamkeit stammen größtenteils aus dem Buddhismus, da dieses Konzept jener philosophischen und religiösen Doktrin entsprungen ist. Die Achtsamkeit ist auch als vollkommene Aufmerksamkeit oder als pures Bewusstsein bekannt. Sie wird als ein spiritueller Zustand der vollkommenen Konzentration auf das Hier und Jetzt definiert. Dabei konzentrieren sich alle Sinne auf die in diesem Moment erlebte Realität, die wiederum das Ergebnis der Meditation ist. Währenddessen verbindet sich der Achtsame auf bewusste Weise mit der Stille und mit seinem Inneren.

„Sei Zeuge deiner Gedanken.“

Buddha

Die Zitate zur Achtsamkeit zielen darauf ab, diesen besonderen Zustand besser zu erklären. Ihr Zweck ist vor allem didaktischer Natur, da es sich hierbei um ein komplexes Konzept handelt, das man im Grunde genommen nur verstehen kann, wenn man es erlebt. Doch die Zitate großer Meister helfen uns, dieses Thema zu vertiefen.

1. Gedanken loslassen

Osho war ein weltbekannter Philosoph und Mystiker. Ihm verdanken wir ein paar der großartigsten Zitate zur Achtsamkeit. Obwohl er umstritten war, haben seine Vorstellungen viel zur zeitgenössischen Literatur über Achtsamkeit beigetragen.

Frau mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen

Dieser Text von Osho beschreibt den Zustand der Achtsamkeit sehr gut: „Erst wenn du dir deiner bewusst bist, beginnen deine Gedanken zu verschwinden. Du musst nicht gegen sie kämpfen. Dein Wissen reicht aus, um sie zu zerstören. Und wenn der Geist leer ist, ist der Tempel bereit. Und im Inneren des Tempels ist der einzige Gott, der es wert ist, dort zu sein, die Stille. An diese drei Worte solltest du dich dann erinnern: Entspannung, Gedankenlosigkeit, Stille. Und wenn diese drei Worte keine Worte mehr für dich sind, sondern zu Erfahrungen werden, wird sich dein Leben verändern.“

2. Eines der vielen Zitate des Dalai Lama über Achtsamkeit

Das ist Zitat zum Thema Achtsamkeit, das der Dalai Lama selbst formulierte. Es besagt: „Deshalb können wir keine Versicherung abschließen; die Absicherung finden wir in der Selbstdisziplin, im Selbstbewusstsein und in einem klaren Verständnis für die Nachteile von Zorn und für die positiven Auswirkungen von Güte.“

Das ist zweifellos ein sehr schönes Zitat. Er sprach diese Worte in einer Rede über Sicherheit und Garantien im Leben aus, in Bezug auf die Unmöglichkeit, Katastrophen und Unglück vorauszusehen. Diese Zeilen erinnern uns also daran, dass unser Schicksal schließlich davon abhängt, was wir in uns tragen, und nicht von äußeren Umständen. Von besonderer Bedeutung ist der letzte Teil dieses Zitats, der die negativen Auswirkungen von Zorn und die positiven Konsequenzen von Güte betont.

3. Mitgefühl

Mitgefühl ist ein weiterer dieser Werte, die im Buddhismus verankert sind. Ein Großteil dieser Philosophie ist der Güte und Brüderlichkeit gewidmet. Sie gelten als überlegene Tugenden, weil sie viele andere in sich vereinen und nur durch lange und beständige Arbeit errungen werden können.

Hände umfassen die Sonne

Dieses Zitat von Thomas Merton veranschaulicht das Konzept des buddhistischen Mitgefühls und seine Beziehung zur Achtsamkeit sehr gut: „Das gesamte Konzept des Mitgefühls basiert auf dem vollkommenen Bewusstsein über die gegenseitige Abhängigkeit all dieser Lebewesen, die miteinander verbunden und Teil eines jeden sind.“

Achtsamkeit bedeutet darüber hinaus, diese gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen, zu akzeptieren und zu respektieren. Und wir sollten hierbei bedenken, dass diese Philosophie alle Arten von Leben als würdig ansieht. Beginnend beim kleinen Insekt bis hin zum menschlichen Leben. Deshalb gibt es Mitgefühl nicht nur unter Gleichgesinnten, sondern auch gegenüber jeder Form von Leben in der Natur.

4. Das alltägliche Handeln und unser Bewusstsein

Achtsamkeit erlangt man nicht, indem man jahrelang in einem Kloster meditiert. Wie die Umstände auch sein mögen, wir können dieses vollkommene Bewusstsein jederzeit durch simples Handeln in unserem Alltag erreichen. Das verdeutlicht uns Osho in einem Text, der mehrere Sätze zum Thema Achtsamkeit enthält: „Laufe, aber laufe und meditiere, bewusst, und atme, lass aus deiner Atmung eine andauernde Meditation werden; atme ganz bewusst. Wenn du einatmest, achte auf den Atem. Wenn du ausatmest, achte auf den Atem. Iss, aber iss bewusst. Nimm einen Bissen, kaue, aber bleibe bewusst dabei. Sei jederzeit selbst dein ständiger Beobachter, ganz egal, was du tust.“

In der Gegenwart zu verweilen und alle Sinne zu schärfen, um den Augenblick einzufangen, in dem man gerade lebt, beginnt damit, dass man sich jeder noch so kleinen Handlung bewusst wird. Genau darum bittet Buddha: Wir sollen der ständige Beobachter unserer selbst sein.

5. Bewusstsein und Glück

Achtsamkeit ist das Ergebnis ständiger Beobachtung, der beharrlichen Bemühung, uns von Gedanken, Gefühlen und Impulsen zu trennen, indem wir alles daran setzen, uns auf die Beobachtung zu konzentrieren. Bei der Beobachtung begegnet man dem Universum. Und diese Begegnung erzeugt Harmonie und Glück.

Teich mit Seerosen

Osho sagte es so: „Das Bewusstsein ist die größte Alchemie, die es gibt. Werde dir immer bewusster und du wirst feststellen, dass sich dein Leben in jeder möglichen Dimension zum Besseren wandelt. Das wird dir eine große Genugtuung bringen.“

Während viele westliche Philosophen das Bewusstsein als Quelle des Unglücks sehen, sieht die buddhistische Philosophie darin genau das Gegenteil. Das liegt daran, dass das westliche Bewusstsein auf Vernunft basiert, während das östliche Bewusstsein auf Spiritualität, Stille und Gedankenlosigkeit beruht.

All diese Zitate zur Achtsamkeit zeigen uns, dass wir noch viel von den östlichen Philosophien lernen können. Auch, dass es andere Wege gibt, um Wohlbefinden zu erreichen, als persönliche und berufliche Erfolge. Willkommen seien alle Lehren, die Licht in unser Dunkel bringen.

Auch interessant