7 sinnlose und schädliche Angewohnheiten

· 13. Januar 2017

Wir entwickeln Angewohnheiten oft unbewusst. Es handelt sich hierbei um einen Mechanismus und du erinnerst dich irgendwann nicht mehr daran, warum du auf die eine oder andere Weise denkst oder wieso du Dinge immer auf dieselbe Art und Weise machst. Irgendwann glaubst du, dass das die einzige Art zu denken oder zu leben ist, die es gibt, und das für dich alles so offensichtlich ist, dass du auch nicht einmal kurz in dich gehst, um es zu hinterfragen.

Unglücklicherweise entwickeln wir diese Angewohnheiten auf der Grundlage toxischer Menschen oder negativer Erfahrungen. Wir gewöhnen uns daran, eine schwarze Wolke über unserem Kopf mit uns herumzutragen und die Realität zeigt uns ja auch, dass wir damit Recht behalten. Denn wenn wir Negativität suchen, erhöhen sich unsere Chancen, sie auch zu finden.

„Ihr Charakter ist hauptsächlich die Summe Ihrer Angewohnheiten; es ist die Art, wie Sie für gewöhnlich handeln.“

Rick Warren

Auf die gleiche Weise, wie wir Denk- und Verhaltensweisen entstehen lassen, die uns nichts nützen, können wir aber auch unser Bewusstsein schärfen und neue Zusammenhänge entstehen lassen. Das ist gar nicht so schwierig und kann sogar deine Lebensqualität verbessern. Im Folgenden findest du 7 dieser sinnlosen und schädlichen Angewohnheiten, die du aus deinem Leben verbannen solltest, um dich voll und ganz an deiner Existenz zu erfreuen.

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Kritisieren – eine der verheerendsten Angewohnheiten

Viele Menschen neigen dazu, negative Kommentare in Bezug auf eine andere Person, eine Situation oder Realität zu machen. Fast wie ein Sensor, der automatisch aktiviert wird und sie dazu bringt, jemanden oder etwas sinnlos zu diskreditieren.

Eine Kritik ist dann angebracht, wenn sie konstruktiv ist. Doch wenn es ausschließlich darum geht, etwas Schlechtes an allem zu finden und nur Negatives hervorzuheben, hat das letztendlich zur Folge, ein feindseliges Ambiente zu erzeugen und selbstverständlich erreichst du damit, dass andere auch nur das Negative in deiner Person sehen.

Tatenlos darauf warten, dass „etwas passiert“

Das ist der Fall, wenn deine Antwort darauf, dass es dir schlecht geht, nicht darin besteht, zu überlegen, was du tun kannst, sondern darauf zu warten, dass etwas in deinem Umfeld passiert, das deine Situation verändert. Du wartest darauf, dass die große Liebe in dein Leben tritt, man dir einen besseren Job anbietet oder dass irgendein Arzt dir endlich das richtige Medikament gegen deine Migräne oder etwas anderes verschreibt.

Denn insgeheim hoffst du darauf, dass du gerettet wirst. Du siehst dich selbst als jemanden, der allein nicht die Fähigkeit besitzt, Probleme zu lösen und neue Wege zu finden. Mit dieser Angewohnheit, auf irgendeine Veränderung zu warten, erreichst du nur, dass die Tage ins Land ziehen und du wertvolle Zeit verlierst, die du nie wieder zurückbekommst.

Beschwerden, die zu einem Lebensstil werden

Vielleicht hast du unterbewusst den Gedanken verinnerlicht, dass Beschwerden etwas Positives sind. Irrtümlicherweise bist du der Meinung, dass Beschwerden eine Art sind, den Wert deiner Bemühungen zu beweisen oder zu zeigen, dass du viele schwierige Situationen und Zeiten überstanden hast.

Es kann gut sein, dass du dadurch eine Reaktion bei anderen auslösen willst und es dir angewöhnt hast, dich zu beschweren, um Bewunderung, Bestätigung oder Solidarität zu ernten. Doch wenn wir ehrlich sind, erhältst du genau das Gegenteil davon. Hierbei handelt es sich um eine schädliche Angewohnheit, was die Kommunikation betrifft, an der sich deine Mitmenschen stören.

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Vorgeben, sorglos zu sein

Vorgegebene Sorglosigkeit ist eine weit verbreitete Angewohnheit, besonders bei Männern, aber auch bei vielen Frauen. Offensichtlich möchtest du eine Situation dadurch weniger dramatisch erscheinen lassen und du möchtest dich nicht auf die Probleme konzentrieren, so schwerwiegend sie auch sein mögen. Womöglich nennst du es „unbekümmert sein“ und du prahlst sogar damit.

Doch vor den realen Problemen des Lebens können wir nicht die Augen verschließen. So sehr du dich auch bemühst, vor ihnen wegzurennen, sie werden dich immer wieder einholen. Wenn du sie ignorierst, führt das lediglich dazu, dass sie noch größer werden. Kein ernsthaftes Problem löst sich einfach so in Luft auf und den Kopf in den Sand zu stecken, verschlimmert die Situation.

Grenzenloser Konsum

Ein Sklave des Konsums zu sein, ist eine Angewohnheit, die mit großer Sicherheit zu einem unglücklichen Leben führt. Vielleicht glaubst du auch, dass du angesagt bist, wenn du ein tolles Smartphone besitzt, und eventuell ist das auch so… für ein paar Stunden. Danach kehrst du wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und musst dir wieder etwas anderes suchen.

Sein Wohlbefinden von materiellen Dingen abhängig zu machen, ist nur eine Art und Weise, die innere Leere auf sie zu projizieren. Wir alle mögen es, einzukaufen und uns ab und an mit etwas zu belohnen. Aber wenn das zu einer Voraussetzung wird, um Glück zu finden, und sich daraus eine Angewohnheit entwickelt, haben wir den falschen Weg eingeschlagen. Dadurch wird die Leere, die wir verspüren, nur noch größer.

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Zu einem Stubenhocker werden

Wenn es uns schlecht geht, neigen wir dazu, uns passiv zu verhalten und nicht das Haus verlassen zu wollen. Normalerweise dauert dieser Zustand einen Nachmittag oder höchstens ein paar Tage an. Wenn das jedoch jeden Tag der Fall ist und es zur Angewohnheit wird, ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, was gerade passiert.

Das Problem an sich ist nicht, dass du dich daheim verschanzt, sondern dass du mit dieser Art zu handeln beginnst, einen Lebensstil zu erschaffen, in der die Isolierung vorrangig ist. Isolierung führt wiederum zu einer depressiven Einstellung und erzeugt das Gefühl, immer zerbrechlicher und verletzlicher zu sein.

Nicht offen sein für Neues und Veränderungen

Extrem festgefahrene Routinen zu haben, ist gewissermaßen eine Selbstblockade. Wenn du immer dasselbe tust, dann bleiben auch deine Gedanken, Gefühle und Sichtweisen zukünftig unverändert. Es gleicht einer Abneigung dessen, was du in deinem Inneren trägst.

Veränderungen sind stets positiv, da sie dich auf die eine oder andere Weise aus deiner Komfortzone holen. Das zwingt dich dazu, deine Gefühlswelt zu aktivieren, um dich neu anpassen zu können. Und unter diesen Bedingungen ist es wahrscheinlich, dass du etwas siehst oder erlebst, das dir das Gefühl gibt, dass du am Leben bist, das dir zeigt, dass es außerhalb deiner Komfortzone, in der du es dir gemütlich gemacht hast, noch viele weitere interessante Aktivitäten gibt.

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