5 Tipps für Yoga-Übungen zu Hause

12. August 2018 en Emotionen 0 Geteilt
Yoga-Übungen zu Hause

Fernöstliche Praktiken, wie Yoga, werden immer beliebter. Tagtäglich steigt die Zahl der Menschen, die diese Disziplin praktizieren. Es hat sich herausgestellt, dass Yoga auf physischer und emotionaler Ebene sehr wohltuend ist, weshalb es immer mehr Anhänger gibt. Viele Menschen fragen sich allerdings, wie sie Yoga-Übungen zu Hause machen können, da sie nicht die benötigte Zeit oder Flexibilität haben, um zu Yoga-Kursen zu gehen.

Es ist alles eine Frage der Organisation und Planung. Yoga-Übungen zu Hause zu machen ist eine hervorragende Idee, weil sie jeder selbst in seinen eigenen Terminplan, je nach verfügbarer Zeit, einbinden kann. Darüber hinaus spart man sich das Geld für Yoga-Klassen und muss nicht den Ort wechseln, was manchmal zu Unannehmlichkeiten führen kann.

„Yoga distanziert uns nicht von der Realität oder der Verantwortung des täglichen Lebens, sondern stellt unsere Füße fest und entschlossen auf den praktischen Boden der Erfahrung. Wir verlassen nicht unser Leben; wir gehen zurück zu dem Leben, das wir in der Hoffnung auf etwas Besseres zurückgelassen haben.“

Donna Farhi

Jeder sollte seine Yoga-Übungen zu Hause an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Es gibt jedoch ein paar Tipps, die wie ein nützlicher Leitfaden sind, um alles damit Verbundene zu organisieren, sodass unsere Übungseinheiten so vollkommen wie möglich sind. Folgende Aspekte solltest du im Hinterkopf behalten.

1. Schaffe eine angenehme Atmosphäre für Yoga-Übungen zu Hause

Suche dir einen gemütlichen und ruhigen Ort, an dem du nicht gestört werden kannst. Es ist sehr wichtig, dass dir dieser Ort angenehm erscheint, da die richtige Atmosphäre Yoga-Übungen zu Hause erleichtert. Du brauchst eine Yoga-Matte und bequeme Kleidung.

Frau macht Yoga auf einer Matte zu Hause

Am besten ist es, für jede Übungseinheit eine bestimmte Uhrzeit festzulegen. Das trägt zu einer höheren Bereitschaft für deine Yoga-Übung bei. Außerdem ist es sehr wichtig, dass du dich mit den Tiefen deines Bewusstseins verbindest und die feste Absicht hast, Yoga zu Hause zu praktizieren. Die großartigen Vorteile von Yoga lernen wir erst richtig kennen, wenn wir es von Herzen tun.

2. Stelle jede Übungseinheit individuell für dich zusammen

Beim Yoga gibt es keine Regeln. Alles sollte individuell und sogar an deine täglichen Bedürfnisse angepasst werden. Ebenso gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade und jeder sollte sich dem Stand der eigenen Entwicklung bewusst sein, den er durch die Übungen erreicht hat. Deshalb solltest du jede Übungseinheit für sich planen und gestalten.

In jedem Fall ist es empfehlenswert, dass du dich vor der Übung voll und ganz auf das konzentrierst, was dir dein Körper sagt. Die Übungseinheit sollte angenehm sein. Es ist nicht ratsam, irgendetwas erzwingen zu wollen. Allerdings wird empfohlen, als Anfänger keine Haltung länger als 30 Sekunden einzunehmen. Und es ist vielleicht sogar noch effektiver, erst einmal mit einer 30-minütigen Übungseinheit zu beginnen.

3. Führe Buch über deine Yoga-Erfahrungen

Um deine Yoga-Übungen zu Hause zu perfektionieren, gibt es nichts Besseres als eine tägliche Aufzeichnung dessen, was während der Einheit passiert. Es ist wichtig, aufzuschreiben, wie du dich vor, während und nach dem Yoga fühlst, wWelche Schwierigkeiten du hattest und was dir deine Intuition über die Effekte dieser Praktik auf Körper und Geist sagt.

Frau schreibt in ein Notizbuch

Notiere auch, welche Haltungen du einnimmst, wie viel Zeit du jeder einzelnen widmest und welche Signale von deinem Körper während der Haltung ausgehen. Auf diese Weise erhältst du die Kontrolle über deine Yoga-Übung, aber du kannst gleichzeitig auch herausfinden, welche Fortschritte du schon gemacht hast.

4. Passe den Schwierigkeitsgrad deiner Übungen nach und nach an

Jede neue Haltung, die geübt wird, bedarf höchster Aufmerksamkeit. Probiere eine Haltung erst dann aus, wenn du dir sicher bist, wie du sie einnehmen musst. Achte ganz genau auf die Haltung, analysiere sie und gehe langsam vor. Wenn möglich, mache sie nach und nach, und nicht auf einmal. Achte darauf, was dir dein Körper sagt. Wenn du dich unwohl fühlst oder Schwierigkeiten auftreten, dann brich die Haltung ab. Du solltest dich mit der Haltung auseinandersetzen.

Am besten solltest du auch verschiedene Stile der Yoga-Übungen für zu Hause kennen. Es gibt im Internet unzählige Videos, die die Unterschiede zwischen den verschiedenen Yoga-Stilen zeigen. Manchmal werden einfach keine Fortschritte erzielt, weil der Yoga-Stil nicht der richtige für einen ist. Die Übungen zu variieren kann hier eine einfache Lösung sein.

5. Atme, entspanne dich und meditiere

Yoga-Übungen zu Hause sollten komplett sein. Das bedeutet, dass verschiedene Elemente der Meditation mit eingebunden werden sollten. Das erste Element ist die Atmung. Sie ist gleich zu Beginn der Schwerpunkt der Yoga-Einheit. Wenn du dich auf deine Atmung konzentriert, wirst du dich recht schnell vollständig mit dem Hier und Jetzt verbinden.

Frau meditiert bei Sonnenaufgang

Es ist ratsam, sich sowohl vor als auch nach den Yoga-Übungen zu Hause zu entspannen. Letztendlich besteht das Ziel darin, die Meditation zu stärken, die das Kernstück des Yoga ist. Das ist keinesfalls leicht und kann nur mit der Zeit und durch beständiges Üben erreicht werden.

Das Ziel der Yoga-Übungen ist, einen Raum zu schaffen, in dem du dich mit dir selbst wohler fühlst. Deshalb ist es am wichtigsten, dass du dich aus freien Stücken dazu entschließt und mit der bestmöglichen Einstellung und Motivation Yoga praktizierst. Wer bereits Yoga-Übungen zu Hause oder an anderen Orten gemacht hat, weiß, dass die Vorteile von Yoga einfach wunderbar sind. Und so sollte auch jede Übungseinheit sein: wunderbar.

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