5 Schritte für einen guten Start der Beziehung

· 10. November 2015

Eine stabile Beziehung stützt sich auf bestimmte Pfeiler, die von beiden Teilen des Paares gebildet werden.

Diese Stützpfeiler formen sich mit der Entwicklung der Partnerschaft, wenn beide Personen sich einig sind, in einer Beziehung mit bestimmten Fundamenten zu leben.

Damit diese beständig sind und Stabilität schaffen, muss das Paar Zeit darauf verwenden, diese Basis zu legen. Andernfalls kann sie einseitig von nur einer Person errichtet werden, ohne auf den anderen zu zählen.

Trotzdem muss, lange bevor man gemeinsam diese Beziehungspfeiler errichtet, bevor man „zu zweit“ ist, sich jeder einzelne selbst der anderen Person mit seinen eigenen Werten und seiner ganz eigenen Individualität zeigen.

Der Beginn der Partnerschaft ist besonders wichtig, weil wir uns der anderen Person so zeigen, wie wir sind, damit wir später gemeinsam die Pfeiler der Beziehung errichten können. Und dafür sollte man folgende Schritte berücksichtigen:

1. Freunde sein, bevor man zum Paar wird

Es ist äußerst wichtig, in der bestehenden oder in der zukünftigen Beziehung einen Freund oder eine Freundin zu erkennen. Denn die beste Art, herauszufinden, ob man zusammenpasst und ob man ein stabiles Paar sein kann, ist, sich als Freunde kennenzulernen.

Die Freundschaft ist eine Beziehung auf der Basis der Ehrlichkeit, des Vertrauens, der Kommunikation, in der wir uns zeigen, wie wir sind und nicht, wie die andere Person uns zu sein erhofft oder erwünscht.

2. Die Chemie und den natürlichen Fluss genießen

Es ist wichtig, nicht die Beziehung zwischen zwei Menschen zu erzwingen, die sich gerade erst kennengelernt haben und die zwischen sich etwas Besonderes spüren. Das soll heißen, man sollte die Gegenwart genießen, ohne ungeduldig wissen zu wollen, wie die gemeinsame Geschichte in der Zukunft weitergehen wird.

Dafür gibt es keine bessere Methode, als die Gefühle, Handlungen, Emotionen und Überraschungen zu genießen, die ganz natürlich und spontan zwischen zwei Personen geschehen.

Paar1

3. Auf sich selbst und seine Selbstachtung aufpassen

Eine Partnerschaft einzugehen bedeutet nicht, seine Individualität zu verlieren. Deshalb müssen wir weiterhin unsere Interessen, Wünsche und Vorhaben bewahren; und wenn alles gut läuft, gehören sie bald zu einem größeren Projekt, der Beziehung.

Dafür dürfen wir uns nicht selbst aufgeben oder verändern, um uns vollständig auf die andere Person zu konzentrieren, denn damit würden wir unsere Selbstachtung aufgeben.

Von Beginn der Beziehung an ist es wichtig, dass die andere Person uns kennst, ebenso wie unsere Sehnsüchte, Gedanken und Gefühle. Um das zu erreichen, müssen wir uns vor der anderen Person so zeigen, wie wir sind.

Und natürlich bedeutet dies, dass wir unter keinen Umständen einen Mangel an Respekt oder Handlungen, die uns stören oder uns wehtun, zulassen dürfen, denn in jeder Beziehung muss gegenseitiger Respekt herrschen, und zwar von Beginn der Beziehung an.

4. Die andere Person beobachten, kennenlernen und respektieren

Es ist wichtig, die andere Person in ihren Werten, Empfindungen und Gefühlen kennenzulernen, ebenso wie in ihren Handlungen und Verhaltensweisen uns gegenüber sowie gegenüber anderen Personen in ihrem Umkreis.

Die andere Person zu kennen hilft uns, ihre Werte und ihre Sicht auf das Leben wertzuschätzen, ebenso wie die andere Person so zu akzeptieren, wie sie ist, um uns keine falsche Idee davon zu machen, wie wir uns idealerweise die Beziehung vorstellen.

Damit beginnen wir, herauszufinden, ob wir uns ergänzen oder zusammenpassen, damit dies später zu den Pfeilern der Beziehung gehört.

5. Die Beziehung erst benennen, wenn sie existiert; nicht vorher

Und zum Schluss, nach der Zeit als Freunde, nach dem Kennenlernen der anderen Person, der Beobachtung der eigenen und der anderen Gefühlen, können wir unserer Beziehung einen Namen geben und uns als „Paar“ bezeichnen, wissend, dass das Gefühl, das uns vereint, „Liebe und Verliebtsein“ heißt.

Wenn dem so ist, sind wir bereit, die Pfeiler unserer Beziehung zu errichten, die aus der Verbindung zweier verschiedener Personen erwächst, die sich in ihren Werten, Handlungen und Vorstellungen ergänzen und die dann entscheiden, ihre Pläne zu teilen und ihre Anstrengungen zu vereinen, damit das gemeinsame Leben sie glücklich macht.