5 Maßnahmen, damit dir deine finanzielle Situation keine Sorgen bereitet

· 20. Mai 2018

Unsere finanzielle Situation ist eines dieser Themen, die manchmal bedeutender werden, als sie es sollten. Wir alle wissen, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt, aber wenn wir am Ende des Monats auf unser Konto schauen, kommen wir am Thema Geld nicht vorbei.

„Willst du reich sein? Dann solltest du dich nicht darauf versteifen, Güter anzuhäufen, sondern deine Gier reduzieren.“

Epikur

Gezahlt werden muss, was gezahlt werden muss. Wenn du am Endes des Monats keine Geldsorgen hast, dann vielleicht manchmal, wenn du dir einen Traum erfüllen möchtest, der dir nur schwierig in die Tat umzusetzen scheint, weil es dir dazu an finanziellen Rücklagen fehlt. So sehr du dich auch bemühst, bleibt dein Ziel in weiter Ferne. Du kalkulierst schon so knapp wie möglich, aber trotzdem bleibt dein Traum ein Traum. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich alles kaufen, was sie wollen, und die dann chronisch pleite sind. Die Glücklichen, die sich ihren Kopf nicht über ihre Finanzen zerbrechen müssen …

Dieses Thema begegnet uns immer wieder und manchmal lässt es uns einfach nicht in Ruhe. Im Allgemeinen kommen Geldprobleme jedoch nicht wegen der Menge des Geldes, die uns zur Verfügung steht, auf. Das Entscheidende ist die Art und Weise, wie wir unser Geld verwalten.

Wir leben nur in innerem Frieden, wenn grundlegende Aspekte abgesichert sind. Wir können dazu mehr Kontrolle über unsere finanzielle Situation erlangen und nachfolgend möchten wir dir fünf Maßnahmen vorstellen, um das zu erreichen.

1. Sparen: Die Grundlage einer sorglosen finanziellen Situation

In einer Zeit, in der der Konsum extreme Ausmaße erreicht hat, scheint es absurd, vom Sparen zu reden. Man spricht heutzutage weniger über das Vermögen, das wir besitzen, sondern mehr darüber, wie viel wir konsumieren. Wir werden ständig mit Angeboten, Preisnachlässen und Aktionen bombardiert, um unser Geld auszugeben.

Silbernes Sparschwein

Zu sparen ist im Grunde genommen eine Gewohnheit, die darüber hinaus äußerst wichtig erscheint, um eine stabile finanzielle Situation zu schaffen. Wirtschaftswissenschaftler sagen uns, wie viel wir sparen sollen: 10 % unseres Einkommens. Wenn du einfach annimmst, dass dir diese 10 % nicht zustehen, dass sie wie eine Steuer seien, die du zahlen musst, fällt dir das Sparen leichter. Du solltest dieses Geld mindestens ein Jahr lang nicht ausgeben. Du wirst überrascht sein, wie effizient diese Form des Sparens ist, um dir das anzuschaffen, was du dir wünschst, und dass du immer in den schwarzen Zahlen bleibst.

2. Rücklagen für den Notfall haben

Oftmals bröckelt eine solide finanzielle Lage aufgrund einer ungeplanten kostspieligen Angelegenheit. Ein unerwarteter Schaden im Eigenheim, eine Krankheit oder eine dringend notwendige Reise sind die häufigsten unerwarteten Geldfresser.

Deshalb ist es notwendig, Rücklagen zu bilden und diese nicht anzugreifen. Auch hier haben Wirtschaftswissenschaftler eine Antwort auf die Frage, wie viel Geld wir in diese Rücklagen stecken sollen. Sie sind der Meinung, dass 5 % unseres Einkommens angemessen seien. Auch in diesem Fall solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du im Normalfall nicht auf dieses Geld zurückgreifen darfst. Stelle dir vor, dass du damit in dein Wohlergehen investierst, für das du jeden Monat zahlen musst.

3. Kümmere dich um deine Altersvorsorge

Diese Maßnahme ist vor allem für junge Menschen unabdingbar. Wenn wir jung sind kommt es uns so vor, als würde das Alter nicht existieren. Aber es existiert und kann uns sehr hart treffen und somit zu einem extrem belastenden Thema werden.

Mann hält seine Hände über Münzen, aus denen eine Pflanze wächst

Auf alle Fälle sollte jeder an seine Altersvorsorge denken und dafür zusätzlich sparen. Auch hierfür gibt es eine Empfehlung: 15 %. Und falls es möglich ist, noch mehr. In der späten Phase unseres Lebens über das nötige Kleingeld zu verfügen, ist unbezahlbar.

4. Führe eine monatliche Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben

Um eine stabile finanzielle Situation zu haben, ist es notwendig, die Übersicht über Einnahmen und Ausgaben zu bewahren. Es ist wichtig, zu wissen, wie viel Geld reinkommt und wofür wir es ausgeben, besonders wenn unsere Einnahmen nicht jeden Monat gleich sind. Eine Übersicht darüber anzulegen, kann ein wenig deprimierend sein, aber es ist absolut notwendig.

Mit Hinblick darauf, was wir bereits gesagt haben, solltest du von deinem monatlichen Einkommen ca. 30 % abrechnen. Was übrig bleibt, kannst du als die Geldmenge betrachten, die du tatsächlich ausgeben darfst. Manchen mag das vielleicht viel vorkommen, doch wenn du dir genauere Gedanken darüber machst, ist es vor allem eine Sache der Gewohnheit. Wir wissen, dass unser Einkommen manchmal steigt und wir trotzdem nicht genug Geld übrig haben. Das kommt daher, dass uns die nötige Disziplin fehlt, um unser Budget zu verwalten.

5. Kaufe nicht auf impulsive Weise ein

Gehen wir zum Anfang zurück: Wir leben in einer Zeit, in der wir ständig an Konsum erinnert werden. Viele Werbungen zielen direkt drauf ab, dass wir impulsiv Käufe tätigen. Man macht uns tolle Angebote, um unseren Willen zu schwächen.

Frau hält viele Kreditkarten in ihren Händen

Ohne dass es dir auffällt, kaufst du sehr häufig irgendetwas, das du in Wahrheit nicht brauchst, und schlimmer noch, Dinge, die du im Grunde genommen nicht einmal willst. Du hast dich einfach nur von diesem Rabatt in Höhe von 70 % oder von einem vorgelebten Konsumverhalten verleiten lassen, das dir im Endeffekt nicht guttut.

Auch wenn es nicht den Anschein hat, hat unsere finanzielle Situation viel mit Psychologie und Organisation zu tun. Die Bedeutung des Geldes, sein Gebrauch und die daraus resultierenden Konsequenzen sind Themen, die sich viel mehr in unserem Verstand als in der objektiven Realität abspielen. Über eine gute finanzielle Absicherung zu verfügen, ist entscheidend, damit wir nachts ruhig schlafen können, und dafür müssen wir unsere Einnahmen und Ausgaben richtig verwalten.