4 gewinnbringende psychologische Wirkungen des Tanzens

13. April 2018

Wusstest du schon, dass Tanzen viele vorteilhafte psychologische Auswirkungen hat? Hast du bereits alle Aspekte erprobt, die dir das Tanzen bietet? In diesem Artikel stellen wir dir vier positive psychologische Wirkungen des Tanzens vor. Du bekommst von uns vier gewichtige Gründe an die Hand, Füße, Körper und Geist zur Musik zu schwingen.

Der Tanz ist eine Sprache, die rund um den Globus verstanden wird. Zwei oder mehr Menschen finden sich zusammen und können allein durch die Bewegungen ihrer Körper miteinander kommunizieren. Was sie verbindet, ist ihr Wunsch, sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Die Musik gibt uns die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, ohne dass wir überhaupt sprechen müssen. Ja sogar dazu, dass wir uns ohne ein einziges Wort ausdrücken können.

Wir stellen dir jetzt die fünf psychologischen Vorteile des Tanzes vor, die Körper und Geist fördern:

Beim Tanzen entwickelt sich unsere Kreativität

Wenn wir es unserem Körper gestatten, sich im Fluss der Musik zu bewegen, verleihen wir unseren Gedanken Flügel. Wir brauchen dazu keine Sprache. Wir brauchen nur unseren Körper zu fühlen und uns durch ihn auszudrücken. Die Türen zur Spontanität und zur Kreativität fliegen auf. Dahinter erwarten uns neue Wege. Wir finden brandneue Antworten auf die Fragen, die uns beschäftigen, und unsere Gedankenwelt wandelt auf bisher unbekannten Pfaden.

Professor Peter Lovatt, der Leiter des tanzpsychologischen Labors an der University of Hertfordshire (England, Vereinigtes Königreich), führte eine Studie durch, in der er beweisen konnte, dass Tanzen dem Gehirn dabei hilft, neue Denkweisen zu entwickeln. Zudem werden beim Tanzen neue neuronale Schaltkreise gebildet.

Mädchen auf Spitzenschuhen tanzt im schwarz-weißen Ballettkleid auf einer Waldlichtung.

Tanzen verbindet

Tanzen macht es uns möglich, uns mit unserem innersten Kern zu verbinden. Durch den Tanz sind wir in der Lage, Gefühle auszudrücken, die uns vielleicht nicht einmal bewusst sind. Tanzen befreit uns von der Last, die wir mit uns herumschleppen. Wir haben tanzend die Gelegenheit, uns selbst durch das „Sprechen“ einer anderen Sprache kennenzulernen.

Allerdings verbinden wir uns beim Tanzen nicht nur mit uns selbst. Tanzen hat auch einen gesellschaftlichen Aspekt: Es ermöglicht uns, andere Menschen kennenzulernen. Tanzen verbindet Leute aller Altersgruppen und gibt Menschen aus aller Herren Länder eine gemeinsame Sprache. Vor allen Dingen bringt es Leute mit unterschiedlichen Geschmäckern und Persönlichkeiten zusammen. Alle sind durch Musik und Rhythmus miteinander verbunden.

Tanzen verbessert unseren Seinszustand und erhöht unser Selbstwertgefühl

Wenn du tanzt, kannst du alle deine Sorgen getrost in den Wind schreiben und dich auf die Bewegung konzentrieren. Dazu kommt, dass beim Tanzen Dopamin und Serotonin freigesetzt werden. Diese chemischen Botenstoffe lassen Stressgefühle kleiner und Glücksgefühle größer werden. Viele Studien stützen die These, dass Tanzen körperliche Schmerzen im Rücken oder im Kopf zu lindern vermag. Auch bestimmte Symptome einer Depression können sich dabei abschwächen.

Beim Tanzen vereinen sich unser Körper, unser Geist und unsere Gedanken. Die Verbindung wächst und so auch unser Selbstwertgefühl. Wenn man mit Tanzpartnern übt, stärkt dies auch das Selbstvertrauen. Der Partnertanz schenkt uns größeres Vertrauen zu anderen. Wenn wir von unseren Hemmungen ablassen und sich unsere Kreativität zur Königin der Tanzfläche aufschwingt, öffnen wir dabei Türen in uns selbst. Und der Frosch auf unserer Selbstliebe-Leiter klettert ein wenig höher.

Frau im Schattenumriss tanzt im Sand vor Sonnenuntergang am Wasser.

Tanzen hält unser Gehirn länger jung

Eine Studie, die 2003 vom U.S-amerikanischen Neurologie-Professor Dr. Joe Verghese durchgeführt wurde, zeigt, dass Tanzen sich günstig auf die neuronalen Synapsen auswirkt. Der Verlust an Volumen im Hippocampus wird dabei verlangsamt. Dieser tritt ganz natürlich beim Alterungsprozess des Menschen auf. Langfristig hilft Tanzen dabei, das Gehirn zu schützen. Der Wissenschaftler fand in weiteren Studien heraus, dass durch das Tanzen das Zentralnervensystem und die Gehirnaktivität angeregt werden.

Jetzt weißt du, welch positiven Dienst dir Tanzen und Musikgenuss leisten können. Und auch dein Kopf wird frei. All dies schützt dein Gehirn vor dem Zahn der Zeit. Stell dir das Tanzen als eine Gelegenheit vor, deine Kreativität auszuleben. Entfessle deine Füße. Denn die Musik und der Tanz werden dein Herz höher schlagen lassen.

„Die wahrhaftigste Ausdrucksform eines Menschen ist der Tanz und die Musik. Körper lügen niemals.“

Agnes George de Mille