Die Art, wie du aufstehst, bestimmt deinen Tag – 5 Tipps für ein besseres Aufstehen

5. Oktober 2017 en Emotionen 256 Geteilt

Hast du schon einmal hinterfragt, wie du jeden Morgen aus dem Bett aufstehst? Fast kein Mensch schenkt diesem Moment Beachtung, aber in Wahrheit kann dieser Augenblick einer der entscheidendsten des Tages sein. Die Art, wie wir den Tag beginnen, hat bedeutende Auswirkungen darauf, wie er verlaufen wird, zumindest besagen das Studien.

Es gibt viele Menschen, die viel Geld dafür gäben, um fünf Minuten länger schlafen zu können, wenn wir sie in dem Moment, in dem sie aufstehen sollen, fragten. Innerhalb dieser Gruppe gibt es wiederum Menschen, die das Aufstehen so lange hinauszögern, wie sie können, sodass sie sich selbst dazu zwingen, den Tag voller Hektik zu beginnen. Vielen fällt es enorm schwer, morgens aus dem Bett zu kommen.

„Wenn den Tag bereits am Morgen verlierst, musst du ihm den ganzen Tag hinterherjagen.“

Richard Whately

Man hat herausgefunden, dass die ersten Handlungen am Tag die Art und Weise, wie wir im Verlaufe des Tages Herausforderungen angehen, prägen. Aus diesem Grund möchten wir dir fünf Tipps mit auf den Weg geben, damit du mit einer positiven Einstellung in den Tag starten und das Beste aus dir herausholen kannst.

Gib dem Wecker nach

Viele lassen ihren Wecker alle fünf Minuten klingeln, wissen schon abends, wenn sie ihn stellen, dass sie nicht beim ersten Mal aufstehen werden. Wenn du das auch tust, möchte ich dich dazu ermutigen, diese Gewohnheit abzulegen. Eine Studie der European Sleep Research Society bestätigte, dass die Nutzung der Snooze-Funktion des Weckers „eine verminderte Gedächtnisleistung und verzögerte Reaktionen den Tag über“  zur Folge habe.

Wenn du erst dann aufstehst, nachdem du dreimal auf die Snooze-Taste gedrückt hast, probiere doch einmal die folgende Technik aus: Bevor du schlafen gehst, lege dich ins Bett und stelle den Wecker, damit er in fünf Minuten klingelt. Sobald er losgeht, stehst du auf. Wiederhole diese Übung einige Male. Du wirst feststellen, dass sich dein Gehirn darauf programmieren lässt, das Gleiche am Morgen wieder zu tun.

Sei für etwas dankbar und motiviere dich, wenn du aufstehst

Wenn du allein mit dem Gedanken aufstehst, wie viel Uhr es ist oder was du über den Tag alles tun muss, wirst du ihn wahrscheinlich wenig motiviert beginnen. Aber du solltest nicht am Morgen schon gestresst oder besorgt sein, wenn du einen erfolgreichen Tag haben willst.

Es ist gar nicht so schwierig, das zu ändern, und es reicht schon aus, wenn du dir eine Minute Zeit nimmst, um für den neuen Tag dankbar zu sein. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du ein besonderer Mensch bist, der sich darum bemüht, weiterzukommen und einen guten Tag verdient. Du kannst auch dein ganz eigenes Ritual erschaffen, dir einen bestimmten Satz oder ein Mantra vorsagen, das du auswendig lernst und dir immer sagst, wenn du aufstehst. Du wirst sehen, wie dir diese eine Minute helfen wird, den Tag gut zu beginnen.

Atme tief durch und strecke dich

Nach der Minute der Dankbarkeit und Selbstmotivierung solltest du dich aufs Bett setzen und dich strecken, so weit du kannst. Strecke deine Arme aus und beuge gleichzeitig deine Beine. Diese einfache Bewegung gibt deinen Muskeln das Signal, dass es nun an der Zeit ist, in Bewegung zu kommen.

Wenn du die positive Wirkung des aktiven Starts in einen neuen Tag noch verstärken möchtest, solltest du am besten eine weitere Minute investieren, um tief durchzuatmen. Tiefe Atmung hilft, die physische und mentale Gesundheit zu erhalten. Atme tief ein und aus, damit sowohl dein Gehirn als auch deine Muskeln reichlich Sauerstoff bekommen. Du wirst dich wunderbar fühlen.

Trinke keinen Kaffee, sondern Wasser

In fernöstlichen Ländern ist man sich sicher, dass ein Glas Wasser am Morgen verschiedenen Erkrankungen vorbeugt und das Leben verlängert. Es lässt dich wach werden und aktiviert deine Verdauung auf sanfte Weise. Es hilft auch dabei, den Körper von Giftstoffen zu befreien und vertreibt die Müdigkeit.

Um nach dem Aufstehen neue Energie zu bekommen, bereiten sich viele einen Kaffee zu. Aber man vermutet, dass Kaffee direkt nach dem Aufstehen die Freisetzung von Hormonen hemmt, die notwendig sind, um munter zu werden. Es ist zu daher empfehlen, die erste Tasse Kaffee erst nach 9 Uhr zu trinken.

WhatsApp, Facebook, Instagram und E-Mail können warten

Zunächst sollte gesagt sein, dass es keine gute Angewohnheit ist, mit dem Handy im Bett zu schlafen, es sei denn es ist komplett ausgeschaltet. Es gibt Anzeichen dafür, dass elektrische Geräte unsere Nachtruhe beeinträchtigen. Sinn macht das Handy im Schlafzimmer, wenn du es als Wecker benutzt und weit weg legst, denn dann musst du aus dem Bett aufstehen, um es auszuschalten.

Laut Meinung von Experten würden sich all jene, die am Morgen als erstes ihre E-Mails überprüfen, direkt nach dem Aufstehen an die Verpflichtungen des Tages zu erinnern. Aber keine E-Mail ist so wichtig, als dass sie nicht bis nach dem Duschen, Anziehen und Frühstücken warten könnte.

Dieser erste Moment des Tages ist für dich, und nur für dich, bestimmt. Du solltest ihn nicht damit verschwenden, mit der Welt zu kommunizieren.

Die hier vorgestellten Strategien beanspruchen kaum mehr als fünf Minuten deiner Zeit am Morgen und lassen dich wach und energiegeladen in den Tag starten.

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