Der Weg zur Selbsterkenntnis ist schwer, aber er lohnt sich

7. August 2019
Das Erreichen der Selbsterkenntnis kann sehr schwierig sein, aber die Zufriedenheit, die du erhältst, macht alle Mühe mehr als lohnenswert. Lies weiter, um zu lernen, wie du dich selbst erkennst!

Im antiken griechischen Tempel des Apollon in Delphi befindet sich eine Steininschrift mit der Aufschrift: Gnothi seauton. Das bedeutet wörtlich: „Erkenne dich selbst“. Es ist eine tiefgreifende, zeitlose Botschaft über den Weg zur Selbsterkenntnis und eine Botschaft, die du in der Arbeit vieler griechischer Schriftsteller finden wirst, insbesondere von Platon.

Selbsterkenntnis ist sowohl die Säule als auch die Tür, die den Weg zur Selbstverwirklichung öffnet. Es ist ein Reflexionsprozess, bei dem du auf deinem Weg durch das Leben etwas über dich selbst lernst. Auf diese Weise wirst du dir deiner Stärken, Schwächen und aller anderen Qualitäten dazwischen bewusst.

Was ist der Sinn der Selbsterkenntnis?

Sich selbst kennenzulernen ist der Ausgangspunkt, um Entscheidungen zu treffen, die zum Wohlbefinden beitragen. Wenn du dich selbst kennst, weißt du, was dich glücklich macht, was du brauchst und was du erreichen kannst. Außerdem spielt es eine große Rolle bei der Selbstachtung und der Selbstbeherrschung.

Bei der Selbsterkenntnis geht es auch darum, deine Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten zu kennen. In gewissem Sinne gibt sie dir ein breiteres, authentischeres Porträt von dir selbst. Sobald du dieses Porträt von dir hast, wirst du in der Lage sein, deine Selbstliebe auszubauen und zu verstärken.

Einer der wichtigsten Aspekte der Selbsterkenntnis ist, dass du weniger impulsiv bist und dir deiner Gedanken, Gefühle und Handlungen bewusster bist. In gewisser Weise bedeutet dies, sich der Konsequenzen deines Handelns und dessen bewusst zu werden, was du im Leben er- und durchlebst.

Der Weg zur Selbsterkenntnis ist eine großartige Möglichkeit, dich an dein psychosoziales Umfeld anzupassen und Selbstakzeptanz zu erreichen.

Eine Frau, die auf einem Feld steht und sich selbst im Spiegel betrachtet, während sie darüber nachdenkt, den Weg zur Selbsterkenntnis einzuschlagen.

Wie ist der Weg zur Selbsterkenntnis?

Obwohl wir denken, dass wir uns gut kennen, ist dies nicht immer der Fall. Sich selbst zu kennen ist keine einfache Aufgabe. Es könnte Jahre dauern, und du wirst im Laufe deines Lebens möglicherweise nie den ganzen Weg durchschreiten können. Deine Erfahrungen verändern dich. Du bist nicht mehr dieselbe Person, die du noch vor ein paar Jahren warst, und du wirst in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr dieselbe Person sein, die du jetzt noch bist.

Wir befinden uns in einem ständigen Wandel und durchlaufen unzählige Transformationen in Bezug auf unser Denken, Handeln und Verstehen unserer eigenen Existenz.

Das Erste, was du tun musst, ist ehrlich zu dir selbst zu sein. Um dies zu erreichen, musst du die Fallen der Selbsttäuschung und alle anderen Abwehrmechanismen meiden, die du möglicherweise verwendest, besonders jene, die unbewusst Anwendung finden. Das Ziel ist es, zu lernen, sich selbst wirklich tief und vollständig zu analysieren.

Etappen auf dem Weg zur Selbsterkenntnis

Selbstwahrnehmung. Eine passive, aber realistische und intime Beobachtung von dir.

Selbstbeobachtung. Analysiere deine Gedanken und Verhaltensweisen, um zu verstehen, warum du so handelst, wie du es machst.

Autobiografisches Gedächtnis. Rückblick auf alle Erinnerungen, die du an dein Leben hast. Dies macht es viel einfacher, sich an die Dinge zu erinnern, die dir passiert sind.

Selbstachtung. Denke an die Selbstliebe und all die Arten, wie sie dich selbst aufbaut und auch abbaut. Die Selbsterkenntnis kann dir eine Art Karte geben, die dir zeigt, wie sehr du dich selbst liebst, und die dir auch sagen kann, ob du mehr in diesen Bereich investieren musst oder nicht.

Selbstkonzept. Das ist das grundsätzliche Bild, das du von dir selbst hast, basierend auf deinen Werten.

Selbstakzeptanz. Nach den oben genannten Phasen ist es an der Zeit, dich selbst zu akzeptieren, in den Spiegel zu schauen und dich selbst so zu sehen, wie du wirklich bist. Dies ist der einzige Weg, um die Reifung zu beenden und an das Ende des Weges zur Selbsterkenntnis zu gelangen.

„Dein Lebenszweck ist es, deinen Daseinsgrund zu finden und dein ganzes Herz und deine ganze Seele dafür zu geben.“

Buddha

Ein Bild, das jemand zeigt, das einen kleinen Handspiegel mit einer Reflexion einer Ecke ihres Gesichtes hält.

Sich wichtige und aussagekräftige Fragen zu stellen, ist auch hilfreich, wenn es darum geht, auf dem Weg zur Selbsterkenntnis zu bleiben. Schauen wir uns dazu ein Beispiel an: „Wer bin ich?“ Oder „Was sind meine Ziele?“ Dies sind wichtige Fragen, die dir ebenso wichtige Informationen über dich selbst geben.

Achtsamkeit zu üben kann auch ein großartiges Werkzeug sein. Es kann dir helfen, einen Zustand der Ruhe und des inneren Friedens zu erreichen, der es viel einfacher macht, tief in deine Person einzutauchen.

Wie du siehst, ist es kein Kinderspiel, sich selbst kennenzulernen. Das Erforschen der tiefsten Teile deiner selbst und das Akzeptieren, wer du wirklich bist und wer du eben nicht bist, erfordert viel Zeit, Mühe und Ehrlichkeit zu dir selbst. Auch wenn dies Dinge sind, die nicht jeder machen möchte, kannst du dich mit dieser Investition auf eine der faszinierendsten Reisen deines Lebens begeben.