5 Mindfulness-Lehren, die dein Leben in 15 Tagen verändern

10. Oktober 2017 en Psychologie 0 Geteilt

Die größten Veränderungen folgen auf kleine Stürme, auf Abwandlungen des Alltags, und haben die Macht, unserem Leben einen neuen Kurs zu geben und uns in die richtige Richtung zu lenken. Mindfulness-Techniken können uns dabei helfen, solche Veränderungen hervorzurufen, und lehren uns, den gegenwärtigen Moment bewusster zu erleben, um in kurzer Zeit wirklichen Wandel zu erzeugen.

Wir alle wissen ganz genau, dass es keine Wunder gibt. Was es aber gibt, sind die Willenskraft und ein offener Verstand, nach und nach immer empfänglicher für das werden kann, was in seiner Umgebung passiert, um Möglichkeiten zu erkennen, um die richtige Brücke im richtigen Moment zu überqueren.

Einer unserer größten Feinde, der uns davon abhält, die Schwelle der Möglichkeiten zu überschreiten, ist zweifellos die Routine. So bestätigen uns verschiedene Studien, dass wir jeden Tag über mehrere Stunden im Autopilot agieren. Ein routiniertes Leben zu leben, in dem wir nur Mitreisende und nicht der Reiseleiter sind, bedeutet, unser eigenes Glück in die Hände anderer zu legen.

Das sollten wir keinesfalls tun. Deswegen möchten wir dich dazu einladen, etwas zu verändern. Wir laden dich dazu ein, die Lehren des Mindfulness zu verinnerlichen, um in 15 Tagen konkrete Ergebnisse feststellen zu können.

1. Höre jetzt auf deine Gefühle

Die Mindfulness-Praktik ist in erster Linie eine Lebensphilosophie, ein Werkzeug, um ein vollkommeneres Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment und das, was in ihm geschieht, zu entwickeln.

Nichts davon hätte einen Sinn, wenn wir unseren Gefühlen keine Beachtung schenken würden. Aspekte wie Enttäuschungen, Ärgernisse, Widersprüche oder Wut können von uns nicht einfach in die hinterste Schublade unseres Gehirns geschoben werden. Wir müssen mit ihnen umgehen, diese Emotionen verstehen und die Kontrolle über unsere Gefühlswelt übernehmen.

2. Durch Mindfulness lernen wir, andere nicht zu verurteilen

Lerne, dein eigenes Leben zu leben, ohne andere für das ihre zu verurteilen. Andere haben ihr gutes Recht darauf, in ihrem Leben zu tun, was sie möchten, es so zu verstehen und zu leben, wie sie wollen. Dein Leben aber ist dein Leben. Übernimm die Verantwortung dafür, das ist Herausforderung genug.

Diese Herangehensweise ermöglicht dir, von heute an ein ruhiges und ausgeglichenes Leben zu führen.

„In einem Herzen, das frei von Anspannungen ist, fließt die Liebe in alle Richtungen.“

Maharishi

3. Sei offen, höre zu, lerne, den Moment wahrzunehmen

Genau das solltest du tun:

  • Schalte jetzt den unaufhörlichen, repetitiven Lärm deiner Gedanken aus.
  • Öffne jetzt deine Augen, aber nicht nur, um zu schauen, sondern um ruhiger all das zu sehen, was dich umgibt.
  • Entschleunige dein Leben, halte inne und atme.
  • Nun solltest du lernen, zuzuhören.

Du hast über einen langen Zeitraum hinweg Geräusche gehört, doch jetzt ist der Moment gekommen, ganz bewusst zu fühlen, zu sehen und dem Herzen zuzuhören.

Ein weiteres unabdingbares Werkzeug, um zu lernen, mehr in der Gegenwart zu leben, ist ein besseres Zeitmanagement. Wenn du ein erfüllteres Leben leben möchtest, musst du lernen, die richtigen Filter einzusetzen und all deine Energie auf dieses wichtige Vorhaben zu konzentrieren, das du im Kopf hast.

4. Lasse das „ich muss“ einmal beiseite, um das „ich bin“ zu praktizieren

Ein Großteil unseres Lebens verbringen wir damit, das zu tun, was andere von uns erwarten. Wir möchten gefallen und das sein, was andere wollen. Das ist eine Quelle unnötigen Leides, die uns langsam einem unglücklichen Leben näherbringt.

Verändere deshalb etwas: Ersetze „ich muss“ durch „ich bin“. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass das wichtigste Mindfulness-Werkzeug zweifellos die Meditation ist. Und um uns daran zu erinnern, wer wir sind, und um im gegenwärtigen Moment Kontakt mit unserem wahren Ich aufzunehmen, kann uns die Meditation eine große Hilfe sein.

5. Übe dich in Akzeptanz

Uns in unserem Alltag in Akzeptanz zu üben, bedeutet keinesfalls, in Bezug auf das, was in unserem Umfeld geschieht, zu kapitulieren. Es bedeutet zuallererst, uns selbst und unsere gegenwärtigen Gefühle zu akzeptieren. Akzeptanz lässt uns aber auch die Meinungen anderer verstehen und respektieren.

Gleichzeitig bedeutet, etwas akzeptieren zu können, die Sprache des Herzens zu sprechen, die auf Toleranz und Verständnis beruht. Nur so können wir Veränderungen einleiten und die Tür hin zu unserem inneren Wohlbefinden öffnen.

Zusammengefasst können wir sagen, dass diese fünf Mindfulness-Lehren wie Fenster sind, aus denen wir jeden Tag schauen sollten, um das Leben auf eine andere Weise zu sehen und zu verstehen. Mithilfe von Mindfulness können wir uns unserem erfüllenden und authentischen Glück nähern.

Du solltest nicht daran zweifeln, diese Werkzeuge für dich zu nutzen, und solltest zulassen, dass dich Experten auf diesem Gebiet leiten. Uns weiterzubilden ist stets die einfachste und praktischste Art und Weise, in kürzester Zeit unmittelbare Ergebnisse zu erzielen.

Wenn wir meditieren, konzentrieren wir
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Die Kunst des Meditierens beinhaltet viel mehr
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