5 Gewohnheiten, die wir ablegen müssen, um wir selbst zu sein

· 19. Dezember 2016

Jedes Jahr setzen wir uns neue Ziele. Wir überprüfen persönliche Gewohnheiten, die wir gern ändern würden. Und wir nehmen uns Dinge vor, die mit unserer Arbeit, unserer Bildung, unserer Familie, unserer Gesundheit usw. zu tun haben. Wir schwören uns, dass wir negative Gewohnheiten ablegen werden. Gewohnheiten, die wir als Hindernisse – ob nun mehr oder weniger große – erkannt haben, die uns von einem Ziel, einem Traum oder einem optimalen Zustand abhalten.

Wenn wir dies schon seit einigen Jahrzehnten tun, können diese Vorsätze Pessimismus auslösen, der daher rührt, dass wir merken, dass wir die Prozedur jedes Jahr wiederholen und keines dieser Ziele erreicht haben. Wir dürfen diesen Pessimismus jedoch nicht mit der Idee verwechseln, keine Kontrolle über unser Leben zu haben.

Es kann sein, dass wir das Gefühl haben, dass unser Boot nun dorthin driftet, wo es der Wind hintreibt, doch das bedeutet nicht, dass wir keinerlei Einfluss auf seinen Kurs haben. Es bedeutet auch nicht, dass die Vergangenheit ein guter Prophet für die Zukunft ist. Die Tatsache, dass wir etwas versucht haben, uns es wiederholt nicht erreicht haben, bedeutet nicht, dass wir es beim nächsten Mal nicht schaffen können.

Damit du dem Erreichen deiner Ziele näher kommst, zeigen wir dir heute fünf Gewohnheiten, mit denen du aufhören musst, damit du die beste Version deiner selbst werden kannst.

„Man muss Risiken eingehen, sich für bestimmte Wege entscheiden und andere aufgeben. Kein Mensch kann eine Wahl treffen, ohne dabei Angst zu haben.“

Paulo Coelho

1. Hör auf, dich dafür zu bestrafen, was du nicht erreicht hast

Die Zeit heilt alle Wunden, aber sie kann auch deine Chance darauf, das zu erleben, wonach du dich sehnst, und deine Träume und Ziele beenden. Das Leben ist wunderbar, weil es uns lehrt, uns jederzeit anzupassen. Unerwartete Überraschungen können dazu führen, dass wir zu besseren Menschen werden und Herausforderungen meistern.

traurige-frau-am-fenster

Wir müssen akzeptieren, dass wir uns nicht allem annehmen können und dass wir zum Teil auch vom Universum abhängig sind. Wir sind keine Superhelden und auch wenn wir die Herren über unser eigenes Schicksals sind, bedeutet das nicht, dass wir übermäßig streng in unseren Urteilen sein müssen, unter Missachtung der Tatsache, dass es viele Umstände gibt, die Auswirkungen auf uns haben, dass wir nicht alles kontrollieren können.

Liebe, unvorhersehbare Situationen und Überraschungen geschehen aus einem bestimmten Grund. Wenn du deinen Plan nicht ausführen konntest, denke daran, dass du das Geschenk der Unvollkommenheit hast. Glaube mir, die Unvollkommenheit ist eine der größten Tugenden und Gewohnheiten, die wir genießen können, da sie uns erlaubt, die Schönheit des Lebens wertzuschätzen.

2. Hör damit auf, ständig auf Lob von deinen Mitmenschen zu hoffen

Wir sind ohne jeden Zweifel soziale Wesen, was bedeutet, dass wir mit unserem Umfeld und den Menschen, die wir lieben, teilen und von ihnen lernen. Deren Vertrauen führt uns auf unserem Weg, aber es stimmt auch, dass es nicht gerade einfach ist, man selbst zu sein, wenn man in Abhängigkeit lebt.

Wenn wir uns bei all unseren Entscheidungen auf die Meinung anderer verlassen, entfernen wir uns von unserem eigenen Weg. Das hält uns davon ab, vorwärtszukommen und dem Leben das Beste von uns zu geben. Wir gehen unseren Pfad weiter, indem wir uns selbst vertrauen.

Vertraue dir selbst und hör auf die vielen Dinge, die dir dein Herz zu sagen hat, das Herz, das dich und all deine Tugenden perfekt kennt. Denke daran, dass es normal ist, dass du Fehler machst. Deshalb sind wir Menschen, weil wir einzigartig und unersetzbar sind. Darin liegt die Großartigkeit unserer Seelen, in der Gabe, aus unseren Fehlern zu lernen und uns weiterhin zu vertrauen.

„Daher hatte er immer geglaubt, dass es so etwas wie Schicksal gab, aber auch so etwas wie Freiheit. Es ist genau diese Balance zwischen scheinbaren Widersprüchen, die den ganzen Elan des gesunden Menschen ausmachen.“

Gilbert Keith Chesterton

3. Nimm die Maske ab, die dich schützt

In diesem neuen Abschnitt deines Lebens, in dem Moment, in dem du neu beginnen möchtest, dich wertschätzen willst, innehalten und dich selbst betrachten willst, indem du eine andere Seite deines eigenen Prismas als Referenz nimmst – sei du selbst. Verstehe, dass unsere Großartigkeit darin liegt, einzigartig und unersetzbar, unvollkommen und weise zur gleichen Zeit zu sein.

Du solltest eine Stärke entwickeln, die von dir ausgeht, nicht eine, die dich beschützt, aber nicht vorankommen lässt. Du brauchst nichts, was dich beschützt, denn sogar deine schwächsten Punkte können gestärkt werden. Beginne damit, du selbst zu sein.

4. Lass alle negativen Dinge los, die geschehen sind

Entdecke und stärke deine Tugenden, akzeptiere das, was du als Defizite bezeichnest, vergiss aber nicht, dass sie dich zu dem machen, was du bist. Viele Menschen tauchen in deinem Leben auf und geben ihm so einen Wert. Realisiere, wie glücklich du darüber sein kannst, die Gesellschaft von Menschen zu genießen, denen du vertraust.

vogelflug

Realisiere, dass alles, wirklich alles, sogar das schlimmste Ereignis, auch eine gute Seite hat, nämlich die Lektion, die du lernen kannst. All die schwierigen Zeiten, die vielleicht unbehagliche Emotionen hervorrufen: Akzeptiere sie. Du kannst glücklich darüber sein, daraus gelernt zu haben und am Leben zu sein, um dich am Hier und Jetzt zu erfreuen.

5. Halte nicht an den Gedanken fest, die dich an dir selbst zweifeln lassen

Als die außergewöhnlichen Menschen, die wir sind, haben wir die Pflicht, unser Schicksal zu erfüllen, die Herren über unser eigenes Schicksal zu sein. Bei dieser Aufgabe greifen wir auf die innere Weisheit zurück, dass alles von uns abhängt und dass wir es uns aussuchen können, welche Handlungen wir auf unserem Lebensweg ausführen.

Wenn du an deiner Courage zweifelst, führt das nur dazu, dass du pessimistisch und bezwungen wirst, bevor du überhaupt begonnen hast, zu handeln. Du hast alles, was du brauchst, in dir. Und du hast das Glück, außergewöhnliche Fähigkeiten zu haben, die nur du erwecken kannst und die du dafür nutzen kannst, du selbst zu sein.

„Handle, statt zu fragen. Bringe Opfer, ohne auf irgendeine Ehre oder Entschädigung zu hoffen! Wenn du Wunder sehen willst, bewirke sie selbst. Nur auf diese Art und Weise kannst du dein persönliches Schicksal erfüllen.“

Ludwig van Beethoven