33 beeindruckende Zitate von Erich Maria Remarque

16. Mai 2016 en Emotionen 0 Geteilt

Der deutsche Schriftsteller Erich Maria Remarque lebte während des Ersten Weltkrieges. Diese Bedingung machte aus seinem Wesen ein noch sensibleres, er entwickelte dadurch eine höchst verletzliche Seele und das begünstigte ein ganz besonderes, wunderschönes menschliches Talent.

Seine Arbeit in all seinen Büchern und Schriftstücken basiert auf persönlichen Wahrnehmungen in Bezug auf die Umwelt und authentische Gefühle – alles, was er mit seinen atemberaubend schönen Augen und seinen einfühlsamen Herz beobachten, sehen und fühlen konnte.

Seinen Büchern können wir entnehmen, dass die Liebe für ihn ein Gefühl voller Leidenschaft und für sein Leben und seine Existenz von großer Bedeutung war. Er teilt mit uns die Vorstellung darüber, dass der Krieg ein verheerender Akt ist, der im Allgemeinen den Willen, den Glauben und das Schicksal jedes einzelnen menschlichen Wesens berührt und betrifft. In seiner Arbeit behandelt er vor allen Dingen die Thematik der verlorenen Generation in der Zeit des Krieges und es geht auch um all diejenigen, die die Tragödien eines Krieges nicht erleben mussten.

„Das Leben ist sehr gefährlich. Nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen derer, die sich hinsetzen, um dabei zuzusehen.“

Albert Einstein

Frau streichelt Blume

Heute möchte ich dich dazu einladen, dich an den beeindruckendsten Sätzen aus Erich Maria Remarques Büchern „Drei Kameraden“,  „Arc de Triomphe“, „Im Westen nichts Neues“  und „Der Himmel kennt keine Günstlinge“  zu erfreuen. Auf diese Weise kannst du ein Stück weit an diesem weisen Herzen dieses einzigartigen Schriftstellers teilhaben.

  •  „Nein“ , sagte er rasch. „Freunde bleiben? Nein. Einen kleinen Garten über der Lava abgestorbener Gefühle anbauen? Nein, das ist nichts für uns. Genauso geschieht es auch nach einer kleinen Affäre, und das geht nicht gut aus. Die Liebe besudelt man nicht mit Freundschaft. Was aus ist, ist aus.“
  • Niemand könnte dir fremder sein als die Person, die du in der Vergangenheit liebtest.
  • Zu was für einem Idioten wird der Mensch, wenn er wirklich liebt! Wie schnell verliert der das Vertrauen! Und was fühlt er nur noch? All seine gemachte Erfahrung verflüchtigt sich auf einmal wie Rauch in der Luft und er fühlt sich enorm unsicher.
  • Nur derjenige, der oftmals allein gewesen ist, kennt das Glück beschert durch die Treffen mit seiner so geliebten Frau.
  • Die Liebe braucht keine Erklärungen, sondern Taten.
  • Jede Liebe möchte auf ewig halten, und das ist ihr ewiger Sturm.
  • Nur wenn du dich endgültig von einem Menschen trennst, fängst du an, ein wirkliches Interesse in all dem zu finden, was ihn besorgt. Das ist eine der paradoxen Seiten der Liebe.
  • Nur wer die Traurigkeit kennt, kann das Glück anerkennen. Wer glücklich ist, weiß nichts von der Freude, intensiver zu leben, als es eine Schaufensterpuppe tut, die nur vorgibt, etwas zu sein.
  • Das Licht strahlt nicht, wenn alles erhellt ist, es sticht nur in der Dunkelheit hervor.
  • Über die Glückseligkeit zu sprechen dauert nicht länger als 5 Minuten. Es gibt nichts weiter zu sagen, außer dass du glücklich bist. Und über all das Unglück sprechen die Menschen die ganze Nacht lang.
  • Ein Mensch ist nur dann wirklich glücklich, wenn er nicht auf die Uhr schaut und er nicht von der Angst angetrieben wird. Denn sogar wenn du Angst hast, musst du lachen. Was müssen wir sonst noch tun?
  • Das Glück ist das im Leben, das am wenigsten definiert und am kostspieligsten ist.
  • Die schönste Stadt der Welt ist diejenige, in der du glücklich bist.
  • Wenn der Mensch nicht davon läuft, ist er stärker als sein Schicksal.
  • Je primitiver das menschliche Wesen ist, desto mehr glaubt es an sich selbst.

Schmetterling

  • „Es ist noch nichts verloren!“,  wiederholte ich mir gegenüber. „Man kann einen Menschen nur dann verlieren, wenn er stirbt.“
  • Die großartigste Persönlichkeit haben Zyniker, die intolerantesten und idealistischsten Menschen. Kommt dir das nicht etwas seltsam vor?
  • Je weniger du prahlst, desto wertvoller bist du.
  • Es ist falsch, anzunehmen, dass jeder dieselbe Fähigkeit hat, zu fühlen.
  • Wenn du möchtest, dass die Leute etwas keine Beachtung schenken, dann sei nicht vorsichtig.
  • Denke an eine Sache: Du wirst dich niemals, niemals, und noch einmal, niemals lächerlich fühlen, wenn du etwas für eine Frau machst.
  • Die Frau muss dem Mann nicht sagen, dass sie ihn liebt. Das sagen ihm ihre strahlenden und glücklichen Augen. Sie sagen mehr als tausend Worte.
  • Eine Frau muss man vergöttern, oder sie gehen lassen. Alles andere sind Lügen.
  • Eine alte Weisheit besagt: Wenn eine Frau vergeben ist, ist sie fünfmal begehrenswerter als eine Frau, die du erobern kannst.
  • Eine Frau ist kein Metallmöbelstück, sie ist eine Blume. Sie braucht keine Formalitäten. Sie braucht warme und nette Worte. Es ist besser, ihr jeden Tag etwas Nettes zu sagen als sie ein Leben lang frenetisch und mit einem nichtssagenden Blick zu begehren.
  • Ich war an ihrer Seite, ich hörte ihr zu, ich lachte und dachte, wie schrecklich es sich doch anfühlt, eine Frau zu lieben und arm zu sein.
  • Was unerreichbar ist, ist immer attraktiver als das, was du hast. Das ist die Romanze und die Idiotie des menschlichen Lebens.
  • Man sagt, dass es am schwierigsten wäre, die ersten 60 Jahre zu leben. Danach würde alles besser werden.
  • Das Leben ist ein Schiff, das so viele Segel hat, dass es jederzeit umkippen könnte.
  • Nichts nützt so wenig wie die Reue. Man kann nichts bereuen. Man kann nichts korrigieren. Wenn wir das könnten, wären wir alle Heilige. Das Leben hat niemals darauf abgezielt, dass wir perfekt sind. Wer perfekt ist, sollte in einem Museum ausgestellt werden.
  • Manchmal muss man mit seinen Prinzipien brechen oder sie werden dir keinerlei Freude bereiten.
  • Es ist besser, mit Lebensfreude zu sterben als einfach bis zu dem Tag zu leben, an dem du stirbst.
  • Komme was wolle, nimm es bloß nicht zu ernst. Nur wenige Dinge sind lange wichtig.

„Das Leben wurde nicht gemacht, um es zu verstehen, sondern um es zu leben.“

George Santayana

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