Tun oder nicht tun, das ist hier die Frage

Wichtige Entscheidungen können das Leben verändern und bedeuten eine große Verantwortung, doch was kannst du tun, wenn du von Zweifel geplagt wirst?
Tun oder nicht tun, das ist hier die Frage

Letzte Aktualisierung: 15. April 2022

Tun oder nicht tun? Zweifel machen Entscheidungen schwierig, du bist hin- und hergerissen und hast das Gefühl, auf jeden Fall die falsche Wahl zu treffen. Wichtige Entscheidungen können das Leben verändern und bedeuten eine große Verantwortung, doch was kannst du tun, wenn du von Zweifel geplagt wirst?

“Warten tut weh. Vergessen tut weh. Aber das schlimmste Leid ist, nicht zu wissen, welche Entscheidung man treffen soll.”

Paulo Coelho

Manchmal unterschätzt du dich einfach, du hast Angst vor deiner Verantwortung und weißt nicht, was tun. Hinter deinen Zweifeln können sich viele Ursachen verbergen.

Tun oder nicht tun?

Mann fragt sich: Tun oder nicht tun?

Wie kannst du deine Ängste und Zweifel überwinden, um eine Entscheidung zu treffen? Verschiedene Strategien können dir in dieser Situation helfen. Eine davon ist, die Verantwortung anderen zu überlassen. Lasse andere entscheiden oder beobachte, welche Entscheidungen andere in ähnlichen Situationen treffen. 

“Früher war ich unentschlossen, jetzt bin ich mir nicht mehr sicher.”

Woody Allen

Folgende zwei Persönlichkeitsprofile haben Entscheidungsschwierigkeiten und ergänzen sich perfekt:

  • Unentschlossene Menschen haben Angst vor Risiken und verlassen ihre Komfortzone nicht. Sie sind sehr schüchtern, misstrauisch und isolieren sich von anderen.
  • Zögernde Menschen zweifeln immer und überall und auch dies erzeugt Angst. Sie sind nicht fähig, die richtige Wahl zu treffen.

In beiden Fällen lassen sich diese Menschen von ihrer Angst leiten, was zu Frust und Schuldgefühlen führt, weil sie unfähig sind, die richtige Entscheidung zu treffen.

Tun oder nicht tun?

Diese Tipps helfen dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen

Unsichere Menschen müssen lernen, Entscheidungen zu treffen und ihre Angst zurücklassen. Sie vermeiden Konflikte, tolerieren keine negativen Gefühle und sind nicht gerne Hauptdarsteller. Diese Menschen haben oft Angst vor Ablehnung, Kritik oder Demütigung. Vielleicht hatten sie sehr autoritäre Eltern und konnten keine starkes Selbstwertegefühl entwickeln.

Wenn du nicht sehr entscheidungsfreudig bist, musst du lernen, dir selbst mehr zu vertrauen, Fehler akzeptieren und Risiken eingehen. Du triffst die Entscheidung, die du in diesem Augenblick für richtig hältst. Dabei gibt es immer das Risiko, dass sich diese Entscheidung später als Fehler herausstellt. Doch wenn du es nicht tust, wirst du es nie wissen und auch nie vorankommen.

Frage Familie oder Freunde, was sie tun würde, entscheide dann jedoch selbst. Du kannst sie in deine Entscheidung einbeziehen, ohne dass sie sich einmischen. Wenn du dich irrst, darfst du ihnen keine Vorwürfe machen, denn du selbst triffst deine Entscheidung. Akzeptiere den Fehler, denn es gibt keine Perfektion.

“Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch.“

Goethe

Setze dir eine Frist für deine Entscheidung. Nimm dir Zeit für die Entscheidung, aber warte nicht auf den letzten Augenblick.

tun oder nicht tun?

Jede Entscheidung, die du mit Sicherheit triffst und gut durchdenkst, ist richtig. Auch wenn sich später herausstellt, dass sie zu riskant oder falsch war, hast du zum Zeitpunkt der Entscheidung genau die richtige Wahl getroffen, denn du kanntest die zukünftige Situation nicht. Warst du nicht erfolgreich, hast du etwas gelernt und kommst dadurch deinem Ziel näher.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Surreal Photo Manipulations

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