Wegen mentaler Ferien geschlossen

28. Oktober 2016 en Psychologie 0 Geteilt

Viele von uns hätten gern ein paar freie Tage, um sich von Sorgen und Zeitdruck zu befreien, sodass sie sich entspannen und dem angestauten Stress entfliehen können.

Wir schieben das auf, bis wir ein paar Urlaubstage haben, um es in Ruhe und Frieden zu tun. Wir heben uns Entscheidungen über unsere Zukunft für diese magischen Tage auf. Aber wir sollten realisieren, dass es bei wahren Ferien nicht darum geht, ein paar Tage frei zu haben. Das sind einfach nur Tage ohne Arbeit, in denen eine andere Art von „Stress“ dominiert.

Die wahren Ferien sind für den Kopf gedacht.

Außerdem gibt es Menschen, die eine Pause nicht mal einplanen können. Für sie ist es einfach nur eine „ruhigere Form von Stress“.

Der wahre Weg, sich auszuruhen, kann nicht nur an freien Tagen begangen werden. Wir sollten ihn in unser tägliches Leben einbauen, um zu entspannen. Wir können es vermeiden, Erschöpfung anzustauen, wenn wir uns bewusst machen, wie unser Geist funktioniert. Stress kommt oft davon, dass man sich zu viele Sorgen über Kleinigkeiten macht, oder sich ständig den Kopf über Dinge zerbricht, die man nicht ändern kann.

Davon motiviert, werden wir dir ein paar Richtlinien geben, die dir dabei helfen sollen, diese ersehnten mentalen Ferien zu nehmen, sodass sie sich die Urlaubstage nicht in Ferien voller Angst verwandeln. Auf dieselbe Art und Weise werden wir versuchen, diese Art, sich zu entspannen in unsere tägliche Routine einzubauen.

Für den Geist ist jedes Thema wie ein Knochen für einen Hund. Er mag es, ihn zu nehmen, an ihm zu riechen und zu knabbern, bis es ausgelaugt ist, und wenn es aufgebraucht ist, will es einen neuen.

Mentale Ferien: Was ist das, und wie erreichen wir sie?

Du musst deinen Chef nicht fragen, ob du ein paar Tage frei bekommst, und du musst deine Eltern auch nicht um Erlaubnis bitten, deine Freunde oder deinen Partner nach ihrer Meinung fragen. Mentale Ferien finden dann statt, wenn du sie willst, egal an welchem Ort. Die wichtigste Sache ist es, mentale und verhaltensbezogene Gewohnheiten zu schaffen. Diese helfen uns dabei, die Häufigkeit und das Unbehagen, mit denen wir manche Gedanken erfahren, zu regulieren.

Deshalb nennen wir dir hier ein paar Strategien, damit du deine Gedanken besser kontrollieren kannst.

Meditiere jeden Tag

Meditation ist nicht nur dafür da, um Ruhe zu bekommen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sie sehr effektiv gegen Angst helfen kann. Deshalb geht ihre Wirkung auch weit über einen Placeboeffekt hinaus: Meditieren führt tatsächlich zu mentaler Erleichterung.

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Das Ziel beim Meditieren ist es nicht, deinen Geist komplett zu leeren, sondern deine Atmung, Gedanken und Emotionen zu beobachten, sich ihrer komplett bewusst zu werden. Trainiere diese Praxis mindestens einmal am Tag und du wirst sehen, dass sich dein Unbehagen verringern wird.

Nimm wahr, für welche Gedanken es keine Lösung gibt

Man sagt, dass man Entscheidungen treffen muss, um glücklich zu sein. Sie geben in der Gegenwart die Richtung vor und führen uns in die Zukunft. Auf der anderen Seite ist es nicht die beste Option, ihnen zu entfliehen oder sie uns von der Zeit oder anderen Menschen abnehmen zu lassen. Entscheidungen haben immer ihren Ort und ihre Zeit.

Natürlich können wir unseren Geist nicht ständig umschalten, wenn wir auf die Arbeit oder nach Hause gehen oder unseren täglichen Spaziergang unternehmen. Unser wunderbarer „Rechner“ ist immer bei uns, wohin wir auch gehen. Allerdings können wir unseren Geist trainieren, sodass er weiß, zu welcher Zeit Entscheidungen am besten getroffen werden können.

Genauso wie wir unsere Aufmerksamkeit auf Objekte, Geräusche oder Geschmäcker konzentrieren können, kann auch unsere mentale Aufmerksamkeit in die eine oder andere Richtung gelenkt werden. Kontrolle über diese Aufmerksamkeit zu übernehmen ist nicht einfach. Niemand hat uns das jemals beigebracht und wir sind so ungeschickt damit, dass wir unfähig dazu sind, die Vorteile dieser Praxis zu erfahren.

Wir sind es auch nicht gewohnt, Entscheidungen zu klassifizieren. Es gibt welche, die wir schon getroffen haben, aber über die wir noch immer nachdenken, als wären sie ein Kaugummi, auf dem wir immer noch herumkauen. Es gibt andere, über die niemals so eine Auseinandersetzung stattgefunden hat. Für manche brauchen wir Hilfe von einem Experten. Und schließlich gibt es solche, die wir treffen müssen, ob uns das nun schwer- oder leichtfällt. Je nachdem, um welche Art von Entscheidung es sich handelt, muss sich unsere mentale Handlungsweise anpassen.

Wenn du zum Beispiel nicht genug Geld hast, um umzuziehen, dann denk einfach gar nicht erst über diese Option nach. Verbring weniger Zeit damit, nachzudenken. Tu es nur, wenn du eine wirklich wertvolle Entscheidung treffen musst. Beachte diese Punkte, bevor Unsicherheit die Kontrolle über deinen Geist gewinnt.

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Wenn du auf der anderen Seite etwas wirklich tun willst, dann analysiere nicht alles tausendmal, aus verschiedenen Blickwinkeln. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Mach dir eine Liste und wenn es mehr Pro- als Kontra-Argumente gibt, dann entscheide dich so schnell wie möglich. Wir müssen nicht impulsiv handeln, aber wir sollten Entscheidungen auch nicht vor uns herschieben.

Beginne, zu laufen

Laufen ist eine energetische Aktivität. Deine Gedanken strömen und es scheint, als täten sie das mit der gleichen Geschwindigkeit wie dein Geist. Es ist, als ob du ihnen einen Kompass geben würdest, einen Rhythmus durch deine Bewegungen, und das gefällt ihnen ziemlich gut. Bewegung kann auch gleichzeitig mit einer netten Unterhaltung mit einem Freund stattfinden, während du malst oder verschiedene Handarbeiten ausführst.

Denk daran, dass es eine Verbindung zwischen Körper und Geist gibt. Benutze sie. Denk nicht nur an deinen Körper, wenn er protestiert. Vergiss nicht, dass er ein mächtiges Werkzeug ist, das in direkter Verbindung mit dem Geist steht.

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Schaffe Kontrolle über Stimuli

Es ist so, als verbrächtest du einen ganzen Tag auf einer Straße voller Menschen. So einen Tag wie den vor Weihnachten, in der Einkaufsmeile. Du magst es nicht, zu laufen, du schaust überall und nirgends hin, und es gibt eine Menge Nachrichten, die deinen Geist füllen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dein Geist tagelang auf diesen Straßen verbleibt. Es ist auch wahrscheinlich, dass du versuchst, ihn einzufangen, wenn er zu entkommen droht, denn du hast den Eindruck, dass du deine Zeit verschwendest, wenn er entflieht.

Dein Geist wandert von einem Ort zum nächsten und wird von diesem Geräusch verfolgt, dass sich nicht abstellen lässt, ob das nun eine Verpflichtung ist oder das ethisch Richtige zu tun. Halte inne und spring in die Luft, leg dich hin und schließe deine Augen. Gewöhne dich daran, von Zeit zu Zeit abzuschalten, such dir die Momente aus und lass das Bedürfnis nicht über dich kommen, dorthin gezogen zu werden, wo dein Geist hinwill. Lass nicht zu, dass das passiert, was normalerweise geschieht. Leider scheint es so, als bemerkten wir nur dann, was wirklich mit dem Geist passiert, wenn wir vor einem Problem stehen.

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