Indem man Zeit im Freien verbringt, fördert man Geist und Körper

30. August 2016 en Bücher 0 Geteilt

Spaziergänge im Freien sind gesund für den Körper und genau so für das Gehirn und den Geist. Jeder, der es schon gemacht hat, kann das bezeugen. Aber auch über persönliche Aussagen hinaus wurde es wissenschaftlich belegt, dass Zeit im Freien viele geistige Vorteile mit sich bringt.

Spaziergänge im Freien helfen uns dabei, negative Gedanken abzuwehren, uns von Stress zu befreien und sogar Depressionen zu bekämpfen. Die physische Befreiung, die man fühlt, wenn man ins Freie geht, hilft uns dabei, eine geistige Befreiung zu erfahren, wodurch man optimistischer wird. Aber das ist nicht alles!

Spaziergänge im Freien helfen uns dabei, Depressionen zu lindern

Gemäß einer Studie der University of Michigan (Michigan, USA) sind Spaziergänge im Freien mit geistiger Gesundheit und einer positiveren Einstellung verbunden. Und genauso hilft die Zeit im Freien dabei, Depressionen und Stress zu verringern. 

Jogging-im-Wald

Zusätzlich hat eine Studie der Glasgow University (Schottland, UK) gezeigt, dass Menschen, die im Freien spazieren gehen, Fahrrad fahren, oder in der Natur joggen ein geringeres Risiko tragen, geistige Krankheiten zu entwickeln, als Menschen, die drinnen Sport treiben.

Spaziergänge im Freien können deine Konzentration fördern und deine Kreativität erhöhen

Gemäß einer Studie, die in Psychological Science  veröffentlicht wurde, gibt die Interaktion mit der Natur dem Gehirn die nötige Ruhe vor der Reizüberflutung, der es jeden Tag ausgesetzt ist. Und das kann sich regenerativ auf die Konzentration auswirken.

Das konstante Multitasking des heutigen Lebens verlangt zu viel von den Bereichen des Gehirns, die mit der Minderung von Ablenkungen, mit kreativem Denken und der Entwicklung der Identität beschäftigt sind. Eine Gruppe von Wissenschaftlern an der University of Utah (Utah, USA) hat entdeckt, dass ein paar Tage im Freien die Kreativität um 50% erhöhen können. 

Die Natur hilft uns dabei, uns zu beruhigen

Wenn man von Bäumen umgeben ist, hat das einen positiven Einfluss. Es wurde nachgewiesen, dass es Stress reduziert und den Blutdruck senkt. Eine Untersuchung, die in Japan durchgeführt wurde – einem Land mit langen Arbeitstagen und einer hohen Selbstmordrate – hat ergeben, dass Stress deutlich gesenkt wird, und dass man sich vor Depressionen schützen kann, indem man in die natürliche Welt eintaucht. 

Genauso haben die Geräusche der Natur einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlergehen. Verschiedene Studien haben ergeben, dass die Geräusche der Natur und ihre die Ruhe viele Vorteile für unsere physische und geistige Gesundheit haben, insbesondere beim Umgang mit Stress.

Die Gerüche der Natur spielen ebenfalls eine wichtige Rolle dabei, wie die Natur unsere Gesundheit beeinflusst. Unser Geruchssinn ist eng mit den Bereichen im Gehirn verbunden, die zur Verarbeitung von Emotionen verantwortlich sind. Daher haben Gerüche einen direkten und tief gehenden Einfluss. Bäume und Pflanzen sondern Stoffe ab, die unsere Atmung verlangsamen und Beklemmungen verringern.

Pfad-umrandet-von-Baeumen

Wasser ist gut für den Körper und für die Seele

Eine Studie, die von der School of Medicine der University of Exeter in England (UK) durchgeführt wurde, und in der es um die essenziellen Qualitäten von Wasser und dessen Rolle in Verbindung mit unserem psychologischen Wohlbefinden ging, hat gezeigt, dass die negativen Ionen im Wasser natürliche Antidepressiva sind. Diese negativen Ionen tauchen in großen Mengen auf, sogar in Eiswürfeln.

Daher sind Spaziergänge in der Nähe von Seen, Flüssen und Bächen, sogar in der Nähe von Tümpeln und Quellen sehr vorteilhaft für unsere emotionale Gesundheit. Und wenn man kurz hineinspringen kann, dann werden die Vorteile vervielfacht, da das kalte Wasser die Durchblutung fördert. Das bringt den Körper dazu, sich von Toxinen zu befreien und setzt Endorphine frei, damit wir uns gut fühlen.

Die Natur hilft uns dabei, unser Immunsystem wiederherzustellen und zu stärken

Gemäß einer Studie, die von der Chalmers University of Technology in Schweden durchgeführt wurde, hat die Natur einen positiven Einfluss auf die Genesung. Die Studie hat nachgewiesen, dass sich die Genesungszeiten deutlich verringern können, auch wenn man nur aus dem Krankenhausfenster auf Bäume schaut.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Nippon Medical School in Tokyo (Japan) hat herausgefunden, dass sich bei Frauen, die über einen Zeitraum von zwei Tagen sechs Stunden im Wald verbracht haben, die Anzahl der weißen Blutkörperchen vergrößert hat, die Viren und Tumore abwehren. Dieser Effekt hielt wenigstens sieben Tage an.

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