6 Techniken zur Motivation am Arbeitsplatz

· 8. Mai 2019

Die Motivation am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um Produktivität und Wohlbefinden der Mitarbeiter geht. Obwohl oft angenommen wird, dass die entsprechende Motivation von allein käme, ist das in vielen Fällen eben nicht der Fall. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir unsere Motivation am Arbeitsplatz erhöhen können, wenn wir die dazu notwendigen Anpassungen vornehmen.

Leider ist ein hoher Prozentsatz der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit nicht zufrieden. Dies ist zweifellos einer der Faktoren, welche die Motivation am Arbeitsplatz am deutlichsten reduzieren. Nun, Emotionen wie (Un-)zufriedenheit hängen mit den Funktionen zusammen, die wir an unserem Arbeitsplatz erfüllen. Auf der anderen Seite sind diese Emotionen auch stark mit der Motivation verbunden, wodurch letztlich ein Kreislauf entsteht.

Durch den Einsatz von Techniken zur Motivation am Arbeitsplatz können wir zunächst herausfinden, welche beruflichen Ziele wir überhaupt anstreben. Außerdem geht es in diesem Beitrag darum, wie wir unsere aktuelle Arbeit an unsere Interessen anpassen können und wie wir diejenigen motivieren können, die für uns arbeiten.

Ein Teamleiter, der mit seinem Team spricht

Techniken zur Motivation am Arbeitsplatz

1. Den Arbeitnehmer in der passenden Position einsetzen

Dies bedeutet, dass alle Angestellten gemäß ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten auf die ideale Position gesetzt werden sollten. Die am Arbeitsplatz wertvollsten Qualitäten sind Vertrauen und Autonomie. Autonomie fördert das Engagement des Mitarbeiters und Vertrauen seine Verbundenheit zum Unternehmen. Darüber hinaus führen diese beiden Konzepte zu einer besseren Selbstbewertung und zur Steigerung der Problemlösefähigkeiten.

Wird dieses Prinzip angewendet, wird den Arbeitnehmern ein Gefühl von Bedeutung gegeben und eine emotionale Umgebung geschaffen, die ihre Entwicklung begünstigt.

2. Einen guten Plan für das betriebliche Risikomanagement erstellen

Betriebliches Risikomanagement und Gesundheitsförderung sind entscheidende Faktoren. Sie sollten vor allem auf internen Parametern basieren und auf den Komfort der Mitarbeiter und eine Verringerung ihres Stressniveaus abzielen. Ebenso sollte das Unternehmen Hygiene und andere Faktoren, die direkt in das Risiko einfließen, dem die Angestellten ausgesetzt sind, nicht außer Acht lassen.

Durch die Anwendung dieses Prinzips kann ein Unternehmen für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer sorgen. Darüber hinaus schaffen diese Maßnahmen eine sichere und komfortable physische Umgebung, in der sie ihre Funktionen erfüllen können.

3. Anerkennungen und Anreize

Einer der Faktoren, welcher zu einem soliden Selbstwertgefühl beiträgt, ist die Anerkennung. Als soziale Wesen brauchen wir die Bestätigung anderer. Ebenso brauchen wir sie, um uns und die Früchte unserer Bemühungen zu erkennen. Daher ist es wichtig, die Arbeit anderer ausreichend anzuerkennen, sowohl auf Einzel- als auch auf Gruppenebene.

Gut gesetzte Anreize können die Leistung der Arbeitnehmer deutlich verbessern. Andererseits können unpassend gesetzt Anreize den gegenteiligen Effekt haben. Beispiele für gute Anreize sind Boni, Eintrittskarten für Veranstaltungen, die Möglichkeit, eine Weiterbildung zu erhalten usw. Um Erfolge zu erzielen, müssen Anreize nicht unbedingt finanzieller Natur sein.

4. Soziale Vorteile der Position

Sozialleistungen sind Dienstleistungen, die es den Arbeitnehmern ermöglichen, sich den Schwierigkeiten des Alltags zu stellen. Zum Beispiel gehören Kranken- und Zahnversicherung, Lebensversicherung, Altersvorsorge, Kinderbetreuung, Essensgutscheine, Schulgeld usw. zu diesen Leistungen. Sie können zusätzlich zu gesetzlichen Leistungen vergeben werden.

Tatsächlich führten viele Unternehmen während der Rezession, in der die Löhne stagnierten, ein umfangreiches System sozialer Leistungen ein, um den gewohnten Lebensstil der Arbeitnehmer erhalten zu können. Diese Art von Hilfe wird von Angestellten sehr hoch geschätzt, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen der Zugang zu Ressourcen eingeschränkt ist.

5. Bindung an Mitarbeiter und Kollegen

Ein guter Vorgesetzter muss sich den Arbeitnehmern nah sein, um sie gut führen und anleiten zu können. Dabei geht es darum, sich auch um das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeiter zu kümmern. Darüber hinaus muss dieses Interesse von Herzen kommen und die Frucht tiefer und aufrichtiger Beziehungen sein, die nur mit Vertrauen und Nähe gepflegt werden können.

Eine Gruppe von Arbeitnehmen bei der Teambesprechung

6. Die Leistung steigern

Leider definieren viele Arbeitnehmer keine klaren Ziele für die Zukunft. Ein Großteil der Unternehmen verfügt zudem nicht über die erforderlichen Werkzeuge oder unterstützt die Mitarbeiter nicht ausreichend in Fragen ihrer professionellen Entwicklung. Dabei sollte Interesse daran bestehen, was die Arbeitnehmer benötigen, um bessere Ergebnisse zu erzielen und die Leistung zu steigern. Schon einfache Ansätze, etwa was das Unternehmen tun kann, um die Arbeitsatmosphäre zu verbessern oder die Zeit besser zu nutzen, kann sehr hilfreich sein.

Dieser letzte Satz erinnert uns daran, dass die Angestellten das Gefühl haben sollten, dass sie die notwendige Unterstützung erhalten, um die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Darüber hinaus sollten sie Feedback erhalten, damit sie selbst ihre Effizienz steigern können.