Das Leben wendet sich zum Guten, wenn du es am wenigsten erwartest

30. November 2015 en Emotionen 1868 Geteilt

Wenn du es am allerwenigsten erwartest, wenn du glaubst, dass alles den Bach hinuntergeht, dein bis ins letzte Detail kontrolliertes Leben aus der Bahn gerät, dann passiert plötzlich etwas Unterwartetes.

Federico Moccia

Wenn du es am wenigsten erwartest, findest du in deinem Inneren Kraft, du stehst auf, du entscheidest dich, zu leben und du wirst zum Gewinner. Denn nach dem Sturm kommt die Ruhe. Für diese Regel gibt es keine Ausnahmen.

Wenn du es am wenigsten erwartest, findest du dich selbst, fängst du an, die Person zu sein, die du gern wärst, zu machen, was du schon immer tun wolltest. Du hörst auf, dir darüber Gedanken zu machen, nicht enttäuschen zu wollen und du schlägst den Weg dahin ein, wohin du dir immer erträumt hast, zu gehen.

Das größte Gefängnis im Leben ist dein Verstand

Ich habe verstanden, dass die Welt verlangt, dass du schnell bist, damit du rechtzeitig ankommst. Sie verlangt, dass du so schnell bist, dass nur noch das Geräusch deiner Schritte zu hören ist, weshalb du immer weiter beschleunigst, wenn dir einfällt, dass du eigentlich nirgendwo hingehst.

A3msc

Es geht also darum, zu verstehen, dass es im Leben nicht darum geht, sich schnell fortzubewegen, sondern darum, in Ruhe voranzuschreiten und dabei von jedem Augenblick zu lernen, egal wie schlecht er auch sein mag, denn jedes Ereignis hat uns etwas zu sagen.

Maedchen im Regen

Wenn wir eines wissen, ist es, dass das Leben kompliziert ist. Aber dem Auf und Ab unseres Bootes auf hoher See standzuhalten ist noch viel mehr. Gewiss ist auch, dass es keine unbegehbaren Wege gibt, und wenn wir auf ihnen tausendmal hinfallen, müssen wir eben tausendundeinmal wieder aufstehen.

Eines Tages wirst du plötzlich anfangen, Schlachten zu gewinnen

Früher oder später werden sich alle Teile zusammenfügen. Bis es soweit ist, lache über das Durcheinander, lebe den Augenblick und verstehe, dass alles einen Sinn hat.

Sei stark, halte aus und arbeite hart, um angstfrei zu kämpfen, denn je weniger du es versuchst, desto schwieriger wird es. Das Leben findet heute und nicht morgen statt.

Man pflegt zu sagen, dass es gut ist, Grund zu berühren, denn so können wir nicht mehr weiter absinken, sondern Schwung nehmen und flott wieder auftauchen. Der Schlüssel liegt darin, beharrlich nach oben zu schauen, kräftig durchzutreten und nach oben zu gleiten.

Herz anstreichen

Im tiefen Becken eines Schwimmbads können wir immer auf dem Grund Fuß fassen, auch wenn unser Kopf dabei unter Wasser ist. Es geht darum, sich abzustoßen, um schnell wieder nach oben zu kommen. Wir wissen alle wie das geht, es ist ein Überlebensinstinkt.

Man sagt, dass wir uns, um im Leben Fuß zu fassen, nicht belügen dürfen, sondern zulassen und akzeptieren müssen, was wir nicht sehen wollen, wertschätzen müssen, was die Trauer uns lehrt, und unsere emotionalen Wunden heilen müssen.

Die Sonne geht immer auf!

Plötzlich passiert es, etwas geschieht, und in diesem Augenblick weißt du, dass sich die Dinge ändern werden und verändert haben. Und von da an wird nichts mehr gleich sein. Niemals

Drei Meter über dem Himmel

Wir leiden mehr als wir sollten unter Dingen, die keine Lösung haben. Wir wünschen uns ständig Stabilität und Permanenz, aber wir merken nicht, dass nichts beständig ist. Gebautes stürzt zusammen, Geliebtes „entliebt“ sich, Besitz geht verloren.

Indem wir akzeptieren, dass unser Leben in ständiger Bewegung ist, können wir Fuß fassen, um Schwung zu nehmen, aufzutauchen und die Sonne zu erblicken. Es hat uns zerrissen und man hat uns gebrochen, aber wir konnten diese Wunden heilen, vergessen und uns vergeben.

Nagelherz

Es ist wichtig, dass wir uns Zusammenbrüche erlauben, Grund zu berühren macht uns extrem Angst. Der Schlüssel liegt darin, das Boot nicht abdriften zu lassen, weder klein beizugeben noch uns von der Strömung mitreißen zu lassen. Am wertvollsten ist jedoch, was uns dies kostet: Herzblut.

Indem wir die höchsten Mauern einreißen, tun sich vor uns neue Horizonte auf. Wir können eine neue Brille aufsetzen, um eine neue Perspektive auf das Leben zu bekommen, und in angestrengtem Schweigen weitere Stufen hochsteigen, um den Abgrund hinter uns zu lassen.

Wenn wir also also das verzweifelte Echo der Leere hören, hören wir doch auf unser Leben, dass uns zuflüstert, dass wir glücklich sein werden, wenn wir standhalten, aber dass wir zuvor stark sein müssen. 

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