Bewahre dir immer einen Traum, der dein Leben erhellt

· 22. Oktober 2016

Die Energie ist der Motor jeglichen Lebens und es gibt nichts, das uns mehr antreibt und unser Handeln mehr beeinflusst, als es ein Traum tut. Träume leiten uns seit unserer Kindheit. Durch sie entwickeln wir ein Bewusstsein für Kleinigkeiten und sie erlauben uns, weit über unsere Grenzen hinauszugehen. Deshalb können wir ohne Träume nicht leben.

Wir erschaffen sie immer wieder neu und sie führen uns zu unseren Wünschen. Ganz gleich, ob du ein Schauspieler sein, ein Kind adoptieren, eine Firma gründen willst, etc. – probier es einfach aus! Wer sagt dir, dass du das nicht kannst? Dein Traum bringt dich der Verwirklichung näher und es kann sogar sein, dass er dir zeigt, dass dazu in der Lage bist, ihn wahr werden zu lassen.

„Lasse niemals zu, dass dir jemand weismacht, dass du etwas nicht tun kannst. Nicht einmal ich, verstanden? Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Menschen, die nicht dazu fähig sind, etwas zu tun, werden dir sagen, dass auch du es nicht kannst. Wenn du etwas willst, dann strecke die Arme danach aus und Punkt.“

Aus dem Film: Die Suche nach dem Glück

Halte an jedem Traum fest, als wäre dir noch nie zuvor ein Ziel so wichtig gewesen und als wäre es das erste Mal, dass du nach etwas Ähnlichem greifst. Erfreue dich an ihm, als wäre er nur für dich gemacht und fühle dich vollkommen: Du darfst nicht zulassen, dass dein Traum wie ein Feuer erlischt, denn er wird der hellste Hoffnungsschimmer sein, dem du jemals folgen kannst.

Jeder Traum hat zwei Gesichter

Träume sind vielleicht irrational. Aus diesem Grund mögen sie gleichermaßen aufregend und gefährlich sein. Das kommt vor allen Dingen daher, dass wir wahrscheinlich das Gefühl haben, dass wir versagt hätten, wenn sich unsere Erwartungen nicht erfüllen. Genau das hat schon immer dazu geführt, dass wir der Meinung sind, dass es „Träumer“ gibt, die die meiste Zeit träumen, ohne ihren Traum zu verwirklichen. Daher ist es für sie umso schmerzlicher, wenn sie auf den Boden der Tatsachen zurückkehren müssen.

Früher oder später erleben wir alle diesen Moment der persönlichen Träumereien, bei denen unsere Träume unseren Verstand in Beschlag nehmen und wir ihretwegen nicht mehr klar denken können. Wir lassen uns dann von unserem Herzen leiten, weshalb die Chance besteht, dass wir bekommen, was wir wollen – oder eben nicht. Deshalb haben Träume zwei Gesichter, weil der Verstand die Kontrolle über unser Handeln verliert.

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Mein größter Traum ist es, nie aufzuhören, zu träumen

Trotz dieses bitteren Beigeschmacks können wir am Morgen nicht ohne einen Traum aufstehen, der uns im Alltag Kraft gibt: Unser Körper braucht diese positive Einstellung und diese Kraft, die uns antreibt, um funktionieren zu können und die Ziele zu erreichen, die wir uns gesetzt haben.

„Es gibt etwas, das im Glanz erstrahlt, sobald es existiert, und das ist der Traum, etwas zu finden, das sich hinter einer Ecke versteckt.“

G. K. Chesterton

Die Aussage, dass Träume etwas für Grünschnäbel seien, entspricht nicht der Wahrheit. Denn ohne Träume können wir nicht leben. Das fällt uns in dem Moment auf, in dem wir schwierige Zeiten durchmachen und dann sagen wir uns: „Ich muss wieder anfangen zu träumen.“  Wir können niemals etwas zu 100% richtig machen, wenn wir keine Freude daran haben; eine Beziehung ohne Hoffnung kann nicht funktionieren; wir können keine Hürde überspringen, wenn wir keine wirkliche Motivation verspüren, sie zu nehmen.

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Das ist der Grund, wieso wir nicht abstreiten können, dass wir Träume brauchen. Eine Zukunft voller Träume kann eine unglaublich unsichere Zukunft sein, aber sie gibt uns die Energie, den Weg dorthin auf uns zu nehmen. Ohne einen Traum ist die Zukunft nur eine unbestimmte Gegenwart und ein beschwerlicher Weg, ein Weg voller Stolpersteine, den wir nicht gehen wollen.

Ich habe keine Träume mehr – wie kann ich wieder träumen?

Manchmal stößt uns leider etwas zu, das uns so hart trifft, dass unsere gesamte Lebensfreude verloren geht. Wenn das passiert, schreit unser Inneres nach Hilfe und wir wollen diesem Hilfeschrei nachkommen. Aber wie können wir das anstellen? Schauen wir uns doch im Folgenden ein paar Möglichkeiten an:

  • Wir müssen unser Leben wieder in Ordnung bringen und Prioritäten setzen: Es ist sehr schwierig, wieder neue Motivation für neue Erfahrungen zu finden, wenn unser Leben bis dahin komplett auf dem Kopf stand. Deshalb ist es überaus hilfreich, wenn wir uns darüber Gedanken machen, was für uns am Wichtigsten ist und was an zweiter Stelle steht.
  • Wir können einen Spezialisten aufsuchen, wenn wir der Meinung sind, dass es notwendig ist: Hin und wieder ist die Hoffnungslosigkeit so groß, dass wir allein nicht dazu in der Lage sind, diesem leeren Leben zu entkommen, weshalb es vielleicht eine gute Idee ist, mit jemandem zu reden, der uns helfen will und kann.

„Der Unterschied zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ist nur eine hartnäckige Illusion.“

Albert Einstein

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  • Wir können uns Aktivitäten suchen, die uns gefallen: Es gibt Millionen Möglichkeiten, etwas mit unserer Zeit anzufangen und wir sind glücklicher, wenn wir einer Aktivität nachgehen, die wir gern ausüben. Wir beschäftigen unseren Verstand mit etwas, das uns erfüllt, entdecken neue Hobbys, weil wir sehr wahrscheinlich etwas finden werden, das wie für uns gemacht ist.
  • Wir sollten uns kurzfristige Ziele setzen: Pläne und Träume werden Schritt für Schritt wahr. So gut wie niemand hat seine Ziele mit nur einem einzigen Schritt erreicht. Man kommt langsam an sein Ziel und sollte sich dabei an Zwischenzielen erfreuen. Das hilft, ein gestärktes Selbstwertgefühl und ein größeres Selbstvertrauen zu entwickeln.

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