12 starke Emotionen

24. August 2016 en Kuriositäten 242 Geteilt

Froher Mut kräftigt unseren Arterien. Wenn wir uns verlieben, werden unsere Neuronen gestärkt. Emotionen sind vollständig mit unserem Körper verbunden und verknüpft.

„Nur Glück ist eine Garantie für Gesundheit und ein langes Leben.“

Santiago Ramón y Cajal

Die Macht der Emotionen ist unglaublich. Sowohl gute als auch schlechte Emotionen haben direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlergehen.

12 Emotionen, die Auswirkungen auf unseren Körper haben

1. Glück stärkt unsere Arterien. Der Kardiologe Dr. Michael Miller führte eine Studie zu diesem Thema durch und nahm Musik zu Hilfe. In der Gruppe, die fröhliche Musik hörte, erweiterten sich die Arterien um bis zu 26%, ähnlich wie in der Aerobic. Dahingegen reduzierte sich der Durchmesser der Arterien in der Gruppe, die traurige Musik hörte, um 6%.

2. Liebe stärkt unsere Neuronen. Italienische Forscher fanden heraus, dass wir unseren Stoffwechsel ankurbeln, wenn wir verliebt sind. Dies hat Auswirkungen auf das Wachstum und das Überleben unserer Neuronen. Daher ist das Beste… sich immer mal wieder zu verlieben!

3. Ruhe schützt unser Gehirn. Eine Studie, die von der Universität von Montreal (Kanada) durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass regelmäßiges Meditieren eine Zunahme der Masse einiger Regionen der Hirnrinde („graue Zellen“) verursacht. Diese Zunahme führt zu weniger Schmerzen und weniger kardiovaskulären Unfällen.

4. Wut verlangsamt die Heilung. Forscher aus Ohio (USA) haben gezeigt, dass Wut die Zytokine ansteigen lässt, die für Entzündungen zuständig sind.

5. Angst erhöht das kardiovaskuläre Risiko. Forscher aus Quebec (Kanada) haben gezeigt, dass ein höheres Stresslevel den Blutdruck und den Cortisolspiegel steigen lässt.

6. Liebe senkt den Cholesterinspiegel. Eine interessante Studie ließ eine Gruppe von Freiwilligen einen Brief schreiben, in dem sie über die Liebe schrieben, die sie für einen geliebten Menschen empfanden. Die andere Gruppe sollte einen Brief über irgendein beliebiges Thema schreiben. Der Cholesterinspiegel wurde vor und nach dem Versuch gemessen und die Gruppe, die den Brief über die Liebe geschrieben hatte, zeigte deutlich niedrigere Werte.

7. Angst schwächt unser Immunsystem. Es ist erwiesen, dass Studenten während stressiger Zeiten weniger T-Lymphozyten haben. Das sind die Abwehrzellen, die dafür verantwortlich sind, erkrankte Zellen zu beseitigen und Viren zu bekämpfen.

8. Schmerz entfacht Allergien. Auch wenn emotionale Qualen nicht für Allergien verantwortlich sind, tragen sie dennoch dazu bei, Reaktionen auszulösen und steigern die Stärke.

9. Weinen ist gesund. In den 1980er Jahren entdeckte der Forscher William Frey, dass Tränen große Mengen von Noradrenalin beseitigten (verantwortlich für die Freisetzung von Cortisol). Heute wissen wir, dass Tränen mit Lysozym gefüllt sind, das dafür verantwortlich ist, einen Großteil der Bakterien in nur 10 Minuten abzutöten. Außerdem eliminieren sie Stresshormone. Aber nicht alle Tränen sind gleich. Eine Studie zeigte, dass Menschen, die bei einem traurigen Film weinten, mit stressanzeigenden Substanzen geladen waren, während die Menschen, die eine Zwiebel zum Weinen brachte, dies nicht anzeigten.

10. Stress bei prämenopausalen Frauen verursacht Gewichtszunahmen. Schwedische Forscher zeigten, dass es während der Menopause einen Anstieg der Stresshormone gibt, die wiederum Fettansammlungen am Bauch und an den Hüften verursachen.

11. Humor „repariert“ uns. Guter Humor setzt Endorphine, die sogenannten Glückshormone, und Wachstumshormone frei, die für die Reparatur unseres Körpers zuständig sind.

12. Schmerz verstärkt sich, wenn man davor gewarnt wird. Es wurde gezeigt, dass der übliche Satz „Das wird jetzt ein bisschen wehtun“  den Schmerz verstärkt, so wurde es jedenfalls in einer Studie der niederländischen Radboud-Universität gezeigt. In der Studie gab es mehr als 100 Freiwillige. Alle wurden gleichermaßen stimuliert, doch diejenigen, die davor gewarnt wurden, dass sie einen starken Juckreiz verspüren würden, kratzen sich heftiger, als die Substanz verabreicht worden war.

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