10 interessante Fakten über Katzen

Die Kuriositäten über Katzen, die du hier findest, werden deine Faszination für diese Tiere nur noch steigern. Verpasse sie nicht.
10 interessante Fakten über Katzen

Letzte Aktualisierung: 14. Oktober 2021

Diese nachtaktiven Säugetiere sind listig und faszinierend. Sie wurden bereits im alten Ägypten verehrt. Bei ihrem Tod scherten sich die Hausbewohner sogar die Augenbrauen als Zeichen der Trauer. Auch heute empfinden wir Katzen noch als geheimnisvolle Wesen, die uns schon lange begleiten und viel Freude bereiten.

Anschließend nennen wir 10 unglaubliche Fakten über Katzen, die du unbedingt kennen solltest.

10 Fakten über Katzen

Jeder weiß, dass Katzen auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein erstaunliches Sehvermögen haben. Ihr Gehör nimmt Frequenzen bis zu 64 KHz wahr und ihr Geruchssinn ist 14-mal feiner als der unsere. Katzen sind uns in diesen Bereichen also um einiges voraus, doch dies sind nicht die einzigen Kuriositäten.

10 Fakten über Katzen

1. Katzen mögen keine Süßigkeiten

Samtpfötchen mögen meist keine süßen Lebensmittel. Das liegt daran, dass sie keine Rezeptoren für diesen Geschmack haben, was Sinn ergibt: Hauskatzen können Zucker nicht verdauen, denn ihnen fehlen die dafür notwendigen Enzyme. Sie vermeiden damit also Verdauungsprobleme.

2. Wie schnurren Katzen?

Obwohl viele glauben, dass der Ursprung des Schnurrens in der Vibration der Kehlkopfmuskeln liegt, gehen andere davon aus, dass Schnurren einen hämodynamischen Ursprung hat und vorwiegend in der Hohlvene entsteht.

Die Schwierigkeit, dies festzustellen, besteht darin, dass es keinen Teil der Anatomie der Katze gibt, der ausschließlich für die Erzeugung dieser Schwingung zuständig ist.

3. Es handelt sich um Zehenspitzengänger

Katzen haben keine plantigrade Fußung, sondern gehen auf den Zehenspitzen. Deshalb gehören sie zur Gruppe der Digitigraden (Tiere, die auf Zehenspitzen gehen).

4. Katzen schwitzen durch ihre Pfoten

Katzen schwitzen nicht durch ihre Haut. Stattdessen befinden sich ihre Schweißdrüsen in ihren Ballen. Allerdings ist die Funktion der Schweißdrüsen nicht unbedingt thermoregulierend wie bei uns Menschen. Vielmehr hinterlässt die Katze damit ihren Geruch, wo immer sie hingeht.

5. Die Struktur des Katzengehirns ist der des Menschen sehr ähnlich

Das Katzengehirn ist, abgesehen von interspezifischen Unterschieden, dem unseren sehr ähnlich. Wir haben 90 % der Strukturen mit ihnen gemeinsam.

Zu den Unterschieden gehören im Vergleich zum Menschen eine größere Anzahl von Neuronen in den visuellen Bereichen, ein größerer Geruchslappen und ein effizienteres episodisches und operatives Gedächtnis.

6. Alle neugeborenen Katzen haben blaue Augen

Kätzchen haben eine blaue oder gräuliche Iris, wenn sie ihre Augen zum ersten Mal im Alter von 2 Wochen öffnen. Erst im Alter von etwa einem Monat nehmen die Augen ihren erwachsenen Farbton an. Die Augenfarbe steht in direktem Zusammenhang mit Melanin, dem Pigment, das die Haut färbt.

Katzenaugen, die sich innerhalb weniger Tage verfärben, sind jedoch ein Grund für einen Besuch beim Tierarzt: Das könnte ein Anzeichen für Hepatitis, Gehirnschäden oder Blindheit sein.

7. Dreifarbige Katzen sind fast immer weiblich

Männliche Katzen haben höchstens zwei Farben in ihrem Fell. Drei- oder mehrfarbige Samtpfötchen sind fast immer weiblich. Wenn ein Männchen tatsächlich mehrfarbig ist, ist es wahrscheinlich steril. Nur eine von 10.000 dreifarbigen Katzen ist männlich und fruchtbar.

8. Die Bürgermeisterkatze

Die Einwohner von Talkeetna, Alaska, waren bei der Wahl 1997 mit keinem Kandidaten zufrieden und stimmten für Stubbs, eine Katze, die in einem verwahrlosten Zustand gerettet worden war. Sie gewann die Wahl tatsächlich und nicht nur das: sie war 15 Jahre lang Bürgermeister!

9. Katzen passen durch die kleinsten Spalten

Sofern der Kopf durch die Zaunlücke passt, kommt die Katze auch mit ihrem Körper durch. Tatsächlich messen Katzen selbst mit ihrem Kopf, ob sie durch eine Lücke passen oder nicht.

10. Sie fallen besser aus großen Höhen

Katzen fallen immer auf ihre Füße. Das liegt an ihrem vestibulären System, das ihnen die Position ihres Kopfes im Verhältnis zum Boden mitteilt, wenn sie fallen. Sie drehen zuerst den Oberkörper und dann den Unterkörper und landen auf den Polstern, um den Aufprall abzufedern.

Je weiter sie fallen, desto mehr Zeit haben sie, wieder auf die Beine zu kommen. Deshalb sehen viele Tierärzte bei Katzen, die aus geringer Höhe fallen, schwerere Verletzungen.

Katzen

Diese Katzenfakten sind nicht die einzigen, die es gibt. Wenn du ein Katzenliebhaber bist – oder nach diesen Fakten zu einem geworden bist – findest du sicher noch viele weitere. Entdecke sie!

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