Die 10 besten Zitate von Maria Montessori

1. Mai 2018 en Psychologie 1 Geteilt
Zitate von Maria Montessori - Maria Montessori von Kindern umgeben

Maria Montessori ist zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie war Ärztin, Psychologin, Psychiaterin, Philosophin, Anthropologin, Biologin, Pädagogin, Wissenschaftlerin und darüber hianus die erste Italienerin, die einen Abschluss in Medizin erreichte. Die Zitate von Maria Montessori sind nicht nur deshalb unvergesslich, sondern auch aufgrund ihrer fortwährenden Aktualität im Bildungswesen. Lies hier die zehn besten Zitate von Maria Montessori!

Maria Montessori hat das Bildungssystem revolutioniert. Ihre Ideen und Lösungsansätze hatten großen Einfluss auf pädagogische Richtlinien weltweit. Heutzutage werden viele ihrer Prinzipien tagtäglich angewandt, obwohl wir uns dessen nicht immer bewusst sind. In Maria Montessoris Zitaten spiegeln sich ihre Vorstellungen von Erziehung wider. Ihre Priorität war es, dem Kind stets Liebe und Respekt zu zeigen. Das Spiel hatte ebenfalls einen wichtigen Platz in ihrer Art der Erziehung.

„Wir bewegen uns nicht, um besser zu atmen oder uns zu ernähren, sondern um der spirituellen und universellen Welt zu dienen und damit dem Leben zu helfen.“

Maria Montessori

Zitate von Maria Montessori über Bildung und Unterstützung

Eine der bedeutendsten Zitate von Maria Montessori ist folgendes:

„In Wahrheit ist der, der bedient wird, in seiner Unabhängigkeit eingeschränkt. Dieses Konzept begründet das Fundament des würdevollen Menschen der Zukunft: ‚Ich möchte nicht bedient werden, weil ich nicht unfähig bin.‘ Dieses Ideal muss erst erreicht werden, bevor sich die Menschheit wirklich frei fühlen kann.“

Ein kleines Mädchen zieht seinen rechten Schuh an.

Der Grundgedanke der Hilfe beinhaltete für Maria Montessori immer auch die Gefahr, Hilfe an der falschen Stelle zu leisten. Kindern bestimmte Aufgaben abzunehmen, anstatt ihnen nur behilflich zu sein, behindert sie in ihrer Entwicklung. Diesen Gedanken drückte sie auch so aus: „Eine unnötige Hilfe ist nur eine Hürde für die Entwicklung.“

Für Maria Montessori bestand ein enger Zusammenhang zwischen Erziehung und Freiheit. Der Mensch lehrt und lernt, um unabhängiger und selbstständiger zu werden. Er macht sich stark gegen Manipulation und lernt, bewusst und frei von jeglichem Druck zu handeln. So besagt es auch ein weiteres von Maria Montessoris Zitaten: „Entwicklung ist wie ein Flug in Richtung wachsender Unabhängigkeit. Sie fliegt wie ein Pfeil geradeaus, schnell und zuverlässig.“

Der Lehrer ist ein wichtiger Ratgeber in diesem Prozess. Er kann und sollte seine Schüler nicht sich selbst unterordnen. Im Gegenteil, es sollte das Ziel des Lehrers sein, dass seine Schüler ihn immer weniger brauchen, anstatt von ihm abhängig zu sein. Dies hielt Maria Montessori in einem ihrer schönsten Aussprüche fest: „Der größte Erfolg eines Lehrers ist es, sagen zu können, dass seine Schüler arbeiten, als wäre er nicht da.“

Montessori war sich sicher, dass Bildung ein entscheidendes Element sei, um die Welt zu verändern. In ihr lag für sie das Mittel dazu, die Geschichte in eine positive Richtung zu wenden. Sie sagte: „Hilfe und Erlösung kommen durch die Kinder, denn Kinder erschaffen die Welt.“

Ein Junge spielt mit einem Flugzeug aus Holz.

Ein anderes Zitat von Maria Montessori drückt Ähnliches aus: „Bildung am Lebensanfang könnte die derzeitige und zukünftige Gesellschaft wirklich verändern.“  In den letzten beiden Zitaten werden Kinder als Erbauer von neuen Realitäten betrachtet und Bildung als das Instrument definiert, das große Veränderungen möglich macht.

Die physische und die geistige Welt

Ein wichtiger Teil von Maria Montessoris pädagogischen Methoden ist die Unterstützung des Kindes im Umgang mit seiner Realität. Das Kind soll nicht nur beobachten, sondern mit der Welt in Kontakt treten. Wir müssen Kinder zum Erforschen und zum Lernen aus Erfahrungen anregen. Maria Montessori hat keinen großen Unterschied zwischen der physischen und geistigen Welt gemacht. Im Gegenteil, sie fand, dass sich beide perfekt ergänzen. Dies steckt auch in diesem Satz: „Wenn wir festlegen, dass die physische Welt auf der einen und die geistige Welt auf der anderen Seite liegt, dann durchbrechen wir einen Kreislauf und das Handeln des Menschen bleibt geistlos.“

Für Maria Montessori war Bildung ein wesentlicher Prozess. Nur den Verstand zu formen, sei nicht gut, meinte sie. Stattdessen sollten wir Individuen formen. Deswegen gehe es beim Lehren nicht nur um das Vermitteln von Wissen. Es gehe auch um Ethik, Respekt und Liebe. Den großen Unterschied zwischen Bildung und strikten Anweisungen erklärt dieses Zitat: „Die beste Anweisung ist eine, die mit möglichst wenigen Worten auskommt.“

Eine Lehrerin befasst sich mit zwei Schülern.

Eines der schönsten Zitate von Maria Montessori ist: „Wenn du ein Kind zu oft kritisierst, wird es lernen, über andere zu urteilen. Wenn du es regelmäßig lobst, wird es lernen, wertzuschätzen.“  Diese klare Aufwertung vermittelt uns, dass das Kind tut, was der Erwachsene ihm vermittelt hat.

Die Montessori-Methode ist eine bemerkenswerte Form der Bildung. Ihr Wert ist unermesslich. Fast ein Jahrhundert nach ihrer Erschaffung hat sie noch immer Gültigkeit. Und das wird auch so bleiben, weil sie mit Feingefühl und  atemberaubender Reinheit erschaffen wurde.

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