5 Schritte zum positiven Denken

· 25. April 2018

Wusstest du, dass der Satz „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“  aus dem Roman Don Quijote  von Miguel de Cervantes stammt? Fragst du dich, was dieser Satz mit positivem Denken zu tun hat? Lies weiter und du wirst es erfahren. Außerdem werden wir dir die besten Tipps verraten, wie du dir positives Denken dauerhaft bewahren kannst.

Vielleicht wurde das zu Anfang erwähnte Zitat in der Vergangenheit zu oft benutzt und wirkt dadurch etwas abgedroschen. Trotzdem ist es immer noch aktuell und hat nach wie vor eine starke Bedeutung. In Cervantes tragikomischem Werk steht es sinnbildlich dafür, dass es immer Hoffnung und eine offene Tür gibt.

Mit positiver Energie und einer positiven Einstellung sehen wir die Welt klarer, so wie Cervantes es in seinem Roman zeigt, der zu den größten literarischen Werke der Menschheit gehört. Das Zitat beinhaltet auch, dass wir uns in all unserem Realismus und Pessimismus noch einen Funken Hoffnung bewahren sollten.

Wie wir positives Denken erlernen können

Genau dieser Funken Hoffnung kann uns die nötige Kraft geben, um endlich damit aufzuhören, uns selbst wegen verpasster Gelegenheiten zu bemitleiden. Er wird uns dazu bringen, nach vorn zu sehen, um neue Möglichkeiten zu entdecken und aus ihnen zu lernen.

Eine Frau denkt positiv: Sie lächelt und blickt nach vorn.

Positiv zu sein heißt dabei nicht, dass man permanent glücklich und fröhlich sein muss. Man kann nicht unentwegt glücklich sein, aber man kann eben auch nicht ständig unglücklich sein. Deswegen ist es wichtig, niemals aufzugeben und sich die Hoffnung zu bewahren. Du sollst das Glas immer halb voll sehen. Konzentriere dich nicht auf den winzigen Fleck auf dem großen weißen Blatt.

Es ist wichtig, dass du weißt, wie du dir diese positive Einstellung aneignen kannst. Wenn du eine angemessene Grundhaltung annimmst und gewisse Fähigkeiten hast, um deine Gedanken und deine Wahrnehmung zu steuern, wird es für dich nicht schwer sein, positiver zu werden. Und „positiv werden“ heißt ganz einfach: die Welt nicht ganz so schwarz zu sehen.

Deswegen geben wir dir nun ein paar Tipps. Sie stammen vom Psychologen Arturo Torres und sind fünf Schlüssel zu Türen, durch die wir positives Denken in unserem Leben installieren können:

Verwechsele Pessimismus nicht mit Realismus

Der erste Schlüssel dazu hat sehr viel mit Realismus zu tun. Realismus sollte keine Spur von Pessimismus beinhalten.

„Lege die Traurigkeit und die Melancholie ab. Das Leben ist schön und viel zu schnell vorbei. Wir haben immer nur das Hier und Jetzt. Also genieße es!“

Federico García Lorca

Wenn es so aussieht, als würde um uns herum alles zusammenbrechen, scheint die Realität oft finster und negativ zu sein. Wenn wir dann zulassen, dass die Besorgnis unsere Gedanken überrennt, werden wir alles aus einer besorgniserregenden Sichtweise betrachten. Wir erschaffen uns selbst ein Trugbild. So verformen und entstellen wir die Realität und stellen uns selbst eine Falle.

Setze dir konkrete Ziele

Realismus ist nicht mit Pessimismus gleichzusetzen. Aber Realismus beinhaltet auch nicht automatisch Hoffnung oder unmöglich erscheinende Träume. Die Wahrheit ist, dass wir die Macht dazu haben, uns einen Lebensweg mit ganz konkreten erreichbaren Zielen zu zeichnen. Das Erreichen eines dieser Ziele wird uns Glück und Freude bringen. Es wird uns den Antrieb dazu geben, stark zu sein und nach dem nächsten Ziel zu streben. Damit wollen wir sagen: Wenn du dir diese Einstellung bewahrst, wirst du immer wieder eine Quelle haben, aus der du Kraft schöpfen kannst.

Umgib dich mit positiv denkenden Menschen

Natürlich ist unsere Umgebung ein weiterer Schlüssel. Wenn die Menschen um dich herum eine positive Einstellung haben, wird es für dich viel einfacher sein, ebenfalls optimistisch und hoffnungsvoll zu denken. Eine positive Umgebung fördert und motiviert dich. Umgekehrt zieht dich eine negative Umgebung herunter.

Eine Gruppe von Freundinnen sitzt zusammen und trinkt Kaffee. Alle sind positiv gestimmt.

Entwickle Langzeitprojekte

Es ist gut, wenn du dir machbare Ziele setzt. Aber überlege auch, welches höher gestellte Ziel du gern erreichen möchtest. Hier kommen Langzeitprojekte ins Spiel. Eine Kette von einfachen, machbaren Ziele sollte insgesamt zu einem viel größeren Ziel führen. Dieses sollte der Grund sein, warum du all die vielen kleinen Schritte gehst.

Mache dir Gedanken darüber, was du dir aufbauen willst und lass es real werden. Nutze dazu deinen Verstand und sei dir immer bewusst darüber, dass du hier und jetzt deine Ziele angehen kannst. Erinnere dich immer wieder daran, was dir auf deinem Weg zum großen Ziel helfen kann. In spiritueller Sicht wirst du durch diese Aufgabe wachsen. Aus einem beständigen Bezug zur Gegenwart wird eine solide Säule wachsen, dank derer du dich selbst nachhaltig mit Glück und Wohlergehen versorgst.

„Glück kommt nicht fertig verpackt zu uns, sondern erwächst aus unseren täglichen Taten.“

Dalai Lama

Sei sensibel, nicht berechnend

Leiste keine Gefälligkeiten, nur um sie später zurückzufordern. Diese berechnende Art ist eine Form der Erpressung. Wenn du hingegen Hilfe anbietest, weil es dir Freude bereitet, wird sich deine Einstellung gegenüber der Welt verändern und positiver werden.

Erinnere dich immer wieder an diese 5 Schlüssel, die Arturo Torres uns mitgeteilt hat und die wir jetzt mit dir teilen. Dann wirst du eine nachhaltige positive Einstellung entwickeln. Es geht nicht darum, der glücklichste Mensch der Welt zu werden. Es geht vielmehr darum, die glücklichste Version deiner selbst zu werden. Wenn du selbst das Beste bist, was du bieten kannst, dann werden deine Ziele Realität werden – und das früher als erwartet.