Was wir über das Leben vergessen haben

Was wir über das Leben vergessen haben

Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2016

Hast du jemals bewusst all die schönen Dinge wahrgenommen, die dich umgeben? Wann hast du dich das letzte Mal über die kleinen Dinge und glückliche Momente gefreut? Es überrascht, mit welcher Präzision der Mensch das vergisst, was wirklich wichtig ist und seine Aufmerksamkeit unwichtigen Dingen zuwendet.

Vielleicht sollten wir es uns zur Gewohnheit machen, uns immer wieder vorzusagen, dass das Leben mit dem, was wir haben, schön ist, und uns klar machen, dass das Positive mehr wiegt als das Negative, wenn wir beides auf die Waage legen.

Wenn die Dinge nicht so laufen, wie du dir das vorgestellt hast, wenn du dich niedergeschlagen fühlst oder die Welt vor deiner Nase zusammenbricht, erinnere dich an folgende Lebensweisheiten.

Pusteblume
  • Beschäftigung ist kein Synonym von Produktivität: Alle Menschen, die uns umgeben, bewegen sich in rasender Geschwindigkeit, aber das bedeutet nicht, dass sie etwas machen, um ihre Träume zu erfüllen und ihre Ziele zu erreichen.
    Von einem Ort zum anderen zu rennen, den ganzen Tag am Handy zu hängen oder jeden Tag 10 Meetings zu haben ist keine Erfoglsgarantie. Im Gegenteil! Produktivität ist eng verknüpft mit Konzentration und Fokus.
  • Angstnverursacht Enttäuschungen: Hüte dich vor Ängsten, denn sie lieben es, Träume zu zerstören. Sie sind ein sehr stiller, aber immer präsenter Feind, der immer, wenn wir es zulassen, stärker wird.
    Die Angst verhindert, dass wir vorankommen und unsere Ziele erreichen. Aber damit hört es nicht auf, denn im Nachhinein werden wir es bereuen, etwas nicht getan zu haben.
  • Es bedarf keiner Entschuldigung, um sich zu vergeben: Wenn alle immer darauf warten würden, dass jemand sich entschuldigt, bevor sie ihm vergeben… dann wären die ganze Welt wütend.
    Die Entschuldigung ist nichts, was nur denjenigen betrifft, dem vergeben wird. Sie dient in allererste Linie dem, der vergibt. Vergiss nicht, dass die Wut, der Zorn und der Groll uns krank machen und uns daran hindern, voranzukommen.
  • Nach jedem Regen folgt Sonnenschein: Und auf Niederlagen folgt Erfolg. Wenn du nicht scheiterst, wie kannst du Erfolg haben?
    Solange du deine Fehler nicht verstehst, wirst du nicht erfolgreich sein. Denk an all die Versuche, die Wissenschaftler gemacht haben, bevor sie die Anwort auf ihre Ausgangsfrage gefunden haben oder daran, wie oft du mit dem Fahrrad hingefallen bist, bevor du gelernt hast, zu fahren.
Regenbogen
  • Du lebst nach dem, was du dir geschaffen hast: Ein ähnliches Sprichwort ist “Man erntet, was man sät”  und so ist es wirklich. Du bist kein Opfer der Umstände, des Schicksals oder wem oder was auch immer du die Schuld geben möchtest. Deine Entscheidungen und Handlungen haben dich dahingebracht, wo du heute bist.
    Du hast zwei Möglichkeiten: nach vorn zu schauen oder dich über deine Fehler zu ärgern.
  • Das Selbstbewusstsein speist sich aus dem Inneren: Egal was sie dir sagen – “Was für eine schöne Frisur” – “Sehr gute Präsentation auf dem Meeting” – oder wenn sie dich für die Note in der Prüfung beglückwünschen, es wird keinen Sinn machen, wenn du dich nicht selbst liebst.
    Berücksichtige fremde Meinungen, wenn sie positiv sind oder dir helfen, dich zu verbessern, nicht wenn sie darauf abzielen, dich fertig zu machen. Und denk daran: Wenn du dich nicht liebst, wer dann?
  • Wir sind das Spiegelbild der Menschen, die uns umgeben: Wir können uns nicht immer aussuchen, wen wir an unserer Seite haben (die Familie, die Studien- oder Arbeitskollegen zum Beispiel), aber wir können uns aussuchen, mit wem wir Beziehungen eingehen wollen und mit wem nicht. Versuche, dich mit Leuten zu umgeben, die dich zu einem besseren Menschen machen, nicht zu einem Schlechteren, die dir helfen und dich inspirieren, dich dich nicht demütigen und dich nicht minderwertig fühlen lassen.
  • Veränderungen sind unvermeidlich: Jeden Tag verändern wir uns, auch wenn wir nicht wollen. Wir haben 24 Stunden länger gelebt als gestern. Wir mögen das Unbekannte nicht, denn wir fühlen uns unsicher. Wir klammern uns an das, was wir kennen, weil es uns Vertrauen gibt. Aber das ist nicht immer so. Manchmal sind Veränderungen notwendig, um persönlich zu wachsen und uns zu entwickeln, um voranzukommen und das zu erreichen, was wir uns wünschen.
  • Lebe den Moment! Das Heute, das Hier und Jetzt, ist ein wahrhaftiges Geschenk! Es ist das Einzige, was du sicher hast. Das Gestern ist schon vorbei und du weißt nicht, was das Morgen mit sich bringen wird. Egal, wie viel Angst und Ungewissheit du verspürst, du kannst nicht in eine andere Zeit wechseln, die nicht die Gegenwart ist.
Geschenk

 


Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.